Viele Besucher, vor allem auch mit Kindern, zog es schon am Nachmittag zum Adventsmarkt. Foto: Wegner

Der zweite Feiertag in Schramberg-Heiligenbronn neben dem Zwetschgenmarkt im September, das ist der adventliche Markt der Stiftung St. Franziskus im Bereich des Klosters im Dezember.

„Buntes Markttreiben begleitet von weihnachtlicher Stimmung. Gedichte und Schattenspiele, aufgeführt durch die Klienten der Stiftung St. Franziskus“, wie es im Vorspann der Absage des Adventsmarkts der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn im vergangenen Jahr noch heißen musste – dies konnte jetzt erstmals nach den Corona-Jahren wieder im Stadtteil stattfinden.

 

Nach dreimaliger Absage konnte die Stiftung wieder in die Tradition ihres Adventsmarkts einsteigen und wurde mit eine großen Besucherzahl belohnt – wenn es auch wegen des Wetters nicht ganz so viele gewesen sein dürften wie in Vor-Corona-Jahren.

Den Markt in Heiligenbronn, der für viele aus Schramberg und Umgebung einfach zur Weihnachtszeit dazugehört, weil er neben Essen und Trinken auch echte Handwerksarbeiten sowie kreative Bastelarbeiten anbietet, für den sich Betreuer und Betreute, Wohngruppen, Kinder- und Familienzentrum, Kindergärten, Schulen, Eltern und Fördervereine, die Förderbereiche aus Heiligenbronn und Rottweil, die Blindenwerkstatt sowie die Ausbildungs- und Regiebetriebe im Vorfeld und beim Markt selbst engagieren. Zudem ergänzen Angebote von Hof- und Wallfahrtsladen, des Ladens der Blindenwerkstätten sowie die Bäckerei das vorweihnachtliche Marktgeschehen.

Viele engagieren sich

In der Kirche St. Gallus sowie im Elisabetha-Glöckler-Haus gibt es Aufführungen unterschiedlicher Art, Lieder, Gedichte und Musikbeiträge von Bewohnern, Trommeln oder Chorgesang, aber auch ein Schattenspiel.

Auf der Bühne wird für die vielen Besucher ein passendes Programm geboten. Foto: Wegner

Gleichzeitig fanden Besucher trotz des Trubels auch einen Ort in der Kirche, um im Advent zur Ruhe zu kommen. Dabei laden Orgelmusik, auch kombiniert mit weiteren Instrumenten, dazu ein.

Basteln und Theater

Natürlich wurden die Jüngsten mit Bastelangebot und Puppentheater nicht vergessen. Zudem verteilten Nikolaus und Ruprecht Schokolade. Beliebt wie immer war auch das Reitangebot im Klosterhof.

Chaotisch waren – wie meist – die Verkehrsverhältnisse. Vor allem Besucher von auswärts wussten nicht, wie sie den Einbahnstraßenring befahren sollten, um zu einem Parkplatz zu gelangen. Die Feuerwehr half zwar, wo es ging – den Verkehr regeln durfte sie aber nicht.