Man muss sich nicht wie Jugendliche kleiden, um die Effekte zu spüren: Wer positiv auf das Altern blickt, betätigt sich mehr und bleibt so eher fit. Foto: imago/Sergio /Victor Vega

Das Altern findet auch im Kopf statt: Sich jünger zu fühlen und gleichzeitig dem Altern positiv gegenüberzustehen, kann zu längerem Leben führen.

Stuttgart - Man ist so alt, wie man sich fühlt: Diese Volksweisheit klingt klischeehaft in einer Gesellschaft, in der kaum jemand alt wirken will. Nur: Es scheint tatsächlich etwas dran zu sein. Denn unser subjektiv gefühltes Alter beeinflusst, wie schnell wir biologisch altern. Allerdings macht es auch einen großen Unterschied, ob wir dem Altern positive Seiten abgewinnen können oder das Älterwerden als Schreckgespenst wahrnehmen. „Für die Gesundheit und Langlebigkeit ist sowohl das Sich-jünger-Fühlen als auch eine generell positive Einstellung gegenüber dem Älterwerden gut“, sagt die Alternsforscherin Susanne Wurm von der Unimedizin Greifswald.

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