Der Brand im Kengel ging mit starker Rauchentwicklung einher. Foto: Feuerwehr Wildberg

Mit einem beherzten Löschangriff verhinderten Feuerwehrleute aus Wildberg und Gültlingen am Mittwoch Schlimmeres.

Wildberg - Die Brandbekämpfer waren gegen 7 Uhr alarmiert worden, weil im Wohnzimmer eines Aussiedlerhofs im Kengel aus noch unbekannter Ursache Möbel und die Deckenverkleidung in Brand geraten waren. Die starke Rauchentwicklung und die Hitze drohten auf weitere Räume und das Obergeschoss überzugreifen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich bereits alle Personen außerhalb des Gebäudes. Verletzt wurde niemand.

Durch den schnellen Innenangriff von drei Atemschutztrupps und zwei C-Rohren wurde das Feuer gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert. Trotzdem sind die betroffenen Räume derzeit nicht bewohnbar. Anders die Wohnung im Obergeschoss – sie ist nicht zuletzt dank des Einsatzes der Feuerwehr uneingeschränkt nutzbar geblieben.

Zwei Abteilungen eilen mit sieben Fahrzeugenzu einem Aussiedlerhof

Prävention ist der Feuerwehr Wildberg besonders wichtig. Deshalb gibt es für Einsatzszenarien auf Aussiedlerhöfen sorgfältige und aktuelle Einsatzpläne. Im konkreten Fall zeigte sich auch, dass der zentrale Löschwasserbehälter bei den Aussiedlerhöfe im Kengel für die Brandbekämpfung von zentraler Bedeutung ist.

Neben den Abteilungen Wildberg und Gültlingen der Feuerwehr Wildberg mit sieben Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften waren die Polizei und Rettungsdienst ebenfalls an der Einsatzstelle.

"Durch den beherzten und schnellen Innenangriff konnte ein größerer Schaden verhindert werden", lautete das Fazit von Kommandant Daniel Nuding.

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