Der Rettungshubschrauber landete an der Kastellhalle. Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa

Bei einem Unfall auf einem Privatgrundstück in Schramberg-Waldmössingen hat ein Mann schwere Verletzungen erlitten.

Bei einem schweren Unfall auf einem Privatgrundstück im Schramberger Stadtteil Waldmössingen hat sich am Donnerstagnachmittag ein Mann schwere Verletzungen zugezogen. Nach ersten Erkenntnissen war er in eine Kfz-Grube gestürzt.

 

Ersthelfer kümmerten sich unmittelbar nach dem Unfall um den Verletzten, bis die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen. Die Integrierte Leitstelle schickte die Feuerwehr Schramberg mit den Abteilungen Schramberg-Tal, Sulgen und Waldmössingen an die Einsatzstelle.

Wie Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle mitteilte, stiegen Feuerwehrleute zu dem Mann in die Grube hinab, unterstützten die medizinische Erstversorgung und bereiteten die technische Rettung vor. Um den Patienten möglichst schonend und achsengerecht aus der Tiefe zu retten, setzten die Einsatzkräfte ein spezielles Rettungsbrett ein. Damit konnte der Schwerverletzte behutsam aus der Grube gehoben und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.

Bereits vor Ort übernahm eine Notärztin gemeinsam mit dem Rettungsdienst die weitere Versorgung des Mannes. Für den Transport in eine Klinik wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber aus der Ortenau angefordert, da der eigentlich zuständige „Christoph 11“ anderweitig im Einsatz war. Der Hubschrauber landete an der Kastellhalle in Waldmössingen.

Unfallhergang?

Die zusätzlich eingeflogene Notärztin sowie eine Notfallsanitäterin wurden von einer Polizeistreife direkt mit dem Streifenwagen zur Einsatzstelle gebracht. Dort unterstützten sie gemeinsam mit dem bodengebundenen Rettungsdienst die Versorgung des Patienten.

Zum genauen Unfallhergang sowie zur Art der Verletzungen lagen zunächst keine weiteren Informationen vor. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Zweite Alarmierung

Für die Feuerwehr Schramberg war der Einsatz in Waldmössingen der erste von zwei nahezu zeitgleichen Einsätzen am Donnerstagnachmittag. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung in den Stadtteil Waldmössingen wurde in Schramberg eine weitere Hilfeleistung gemeldet, bei der der Rettungsdienst Unterstützung durch eine Drehleiter benötigte.

Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle entschied jedoch, die Schramberger Drehleiter zunächst in Waldmössingen zu belassen, da sie dort nach seiner Einschätzung dringender benötigt wurde. Für den parallelen Einsatz in Schramberg wurde deshalb die Drehleiter der Feuerwehr Oberndorf nachalarmiert.