Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Einsatz in Schramberg Weißes Zeug im Göttelbach: Feuerwehr muss ran

Von
Die Feuerwehr bringt eine Ölsperre an der Stelle kurz nach der Einmündung des Göttelbachs in die Schiltach an. Feuerwehrmann Erwin Szakaci dirigiert vom Bach aus. Foto: Riesterer

Schramberg - Einen größeren Feuerwehreinsatz hat es am Samstag in Schramberg wegen einer unbekannten weißen Flüssigkeit gegeben. Die Flüssigkeit war in den Göttelbach sowie die Schiltach geflossen.

Wie der Schramberger Abteilungskommandant Patrick Wöhrle vor Ort erklärte, hatte ein Bürger gegen 11.30 Uhr die Flüssigkeit – die zeitweise massiv und zeitweise geringer auftrat – im Bereich des Göttelbachs wahrgenommen, sodass er die Polizei verständigte, die ihrerseits kurz darauf die Feuerwehr hinzuzog.

"Massive Verunreinigung" festgestellt

Gegen 12 Uhr wurde in der Folge die Eintrittsstelle der Flüssigkeit, die nach ersten Einschätzungen vor Ort noch nicht identifiziert werden kann, ausgemacht: Sie floss in den Göttelbach auf Höhe der Straßeneinfahrt der B  462 in den Gewerbepark H.A.U.

Auf dem H.A.U.-Gelände wurde in diesem Zusammenhang ein Gully ausgemacht, an dem Reste einer weißen, mörtelarigen Masse gefunden wurden. Nach ersten Einschätzungen vor Ort von Bauhof-Leiter Steffen Auber handelte es sich dabei jedoch um eine ungefährliche mineralische Substanz. In der H.A.U. nahm die Feuerwehr noch eine Gewässerprobe.

Als erste Maßnahmen brachte die Feuerwehr an jener Eintrittsstelle, im Verlauf des Göttelbachs sowie an dessen Zuflussstelle in der Schiltach – an der ebenfalls bei einer ersten Kontrolle eine "massive Verunreinigung" festgestellt wurde – einige Ölsperren an, sodass sich die Flüssigkeit nicht Schiltach-abwärts weiter verbreitern konnte.

"Wir haben das Wasserwirtschaftsamt verständigt, die Kläranlage, die eine Wasserprobe ziehen wird, sowie den städtischen Bauhof hinzugezogen. Dieser gibt uns Planwerk zur Hand, damit wir über sämtliche potenzielle Zuflussmöglichkeiten einen Überblick bekommen können", erklärte Wöhrle das weitere Vorgehen.

Fotostrecke
Artikel bewerten
25
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.