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Zum Thema aktiver Naturschutz hat unser Leser Claus Schöck aus Ostelsheim die folgende Meinung.

Ich möchte mich äußern zu den vielen neuen „Naturfreunden“, welche in den letzten Monaten sich öffentlich zu ihrer neuen Leidenschaft bekennen. Nein, ich meine nicht das gute Dutzend Leute pro Gemeinde, welche Jahr für Jahr, alleine mit einer Mülltüte und Greifzange den Wohlstandsmüll beseitigen. Auch nicht jene, die Landschaftspflege, Teiche und Bäche instand halten, damit die schrumpfenden Populationen noch kleine Lebensräume vorfinden. Ausgenommen sind auch jene, die Nistkästen aufhängen und reinigen, Frösche, Molche und Kröten über die Straße tragen. Sicher fällt dem einen oder anderen noch Tätigkeiten ein, die sie oder er so viele Jahre schon alleine macht.

 

Eine Einladung

Es sind jene gemeint, welche sich plötzlich zum Naturschützer berufen fühlen, wenn es notwendige Veränderungen in unseren Gemeinden und deren Landschaft gibt. Diese möchte ich einladen, regelmäßig an den öffentlichen Gemeinderatssitzungen teilzunehmen. Hier erfährt man schon Jahre vor Umsetzung von Projekten und kann aktiv mit gestalten.

Die Einladung gilt auch für den aktiven Einsatz in Wald und Flur, einmal selbst zur Greifzange greifen, helfen, den Einkaufswagen aus dem Bach zu ziehen, Nistkästen zu reinigen und vieles mehr. Naturschutz ist aktive Arbeit in der Natur und nicht nur vom Küchentisch aus. Ich freue mich auf die zusätzliche Hilfe der „Naturschützer“ an der Seite der stillen, aber aktiven Naturschützer.

Claus Schöck, Ostelsheim

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