Die Gemeinsame operative Dienstgruppe kontrollierte im Zug bei Bad Bellingen einen Mann, in dessen Reisepass Seiten fehlten.
Trotz entfernter Seiten in seinem Reisepass hat ein 30-Jähriger versucht, nach Deutschland einzureisen. Doch den Einsatzkräften blieb dies nicht verborgen. Diese unerlaubte Veränderung fiel am Mittwochabend der Gemeinsamen operativen Dienstgruppe (GoD) auf, als sie den albanischen Staatsangehörigen – aus der Schweiz kommend – im Fernreisezug auf Höhe Bad Bellingen kontrollierten.
Der Mann händigte seinen albanischen Reisepass aus. Die Überprüfung ergab, dass sich der 30-Jährige bereits seit mehreren Tagen unerlaubt in der Schweiz aufgehalten hatte, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Zudem stellten die Einsatzkräfte fest, dass mehrere Seiten im Reisepass fehlten.
Strafverfahren eingeleitet
Aus diesem Grund leitete die Bundespolizei gegen den 30-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Veränderns von amtlichen Ausweisen und einem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Im Anschluss wurde der Mann in die Schweiz zurückgeschickt und an die schweizerischen Behörden übergeben, heißt es.