In Lubmin bei Greifswald kommt das auf dem Boden der Ostsee transportierte Gas künftig an. Mit der Inbetriebnahme wird nun noch vor Jahresende gerechnet. Foto: dpa/Stefan Sauer

Der Weg ist frei für die neue deutsch-russische Gasverbindung Nord Stream 2, fürs Erste konnte auch die Ukraine besänftigt werden. Wirklich nachhaltig ist die politische Einigung mit den USA aber nicht, meint unser Berliner Korrespondent Christopher Ziedler.

Berlin - Angela Merkel hat zumindest ihrem Wahlkreis einen letzten Dienst erwiesen. Auf Rügen und rund um Greifswald, deren Bewohner sie seit 30 Jahren im Bundestag vertritt, hängen Arbeitsplätze an der Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2. Die politische Einigung mit den USA, die in der Amtszeit von Donald Trump noch direkte Sanktionen gegen die Beteiligten vor Ort einleiteten, macht den Weg zur Inbetriebnahme noch in diesem Jahr frei. Ob das auch für Deutschland und Europa ein guter Deal ist, ist eine ganz andere Frage.

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