Der erste Beigeordnete Hans-Peter Fauser (von links), Bürgermeister Jens Keucher und Ortsvorsteher Armin Hipp beim Bürgerdialog in Holzhausen. Foto: Vögele

Zur letzten Ortschaftsratssitzung im alten Jahr kommt auch die Stadtspitze von Sulz nach Holzhausen – und sie nimmt einige Anregungen mit.

Der Ortschaftsrat hatte zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr eingeladen, und gut ein Dutzend Bürger nutzten die Gelegenheit, in der Bürgerfragestunde ihre Anliegen auch der Stadt zu unterbreiten, denn Bürgermeister Jens Keucher und der erste Beigeordnete Hans- Peter Fauser aus Sulz waren mit anwesend. Für Keucher war der Besuch ein Anliegen, bei dem er auch seinen Dank an den Ortschaftsrat aussprach für die Bereitschaft dieses Ehrenamt zu übernehmen, das auch Verpflichtung bedeute.

 

Ortsvorsteher Armin Hipp erinnerte zunächst an die realisierten Vorhaben der jüngerer Zeit wie die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens und den Ausbau der Patmos- und Krautlandstraße. Der Dorfgemeinschaftsraum erhielt eine Schallschutzdecke sowie Bewirtungsgeräte und Mobiliar.

Der neue Spielplatz bei der Grundschule, der neue Grill am „Pfingstbrunnen“, Hundestationen, Beschattung, Schranken und die neue Straßenbeleuchtung in der Hauptstraße wurden aufgelistet. Für 2026 sei die neue Beleuchtung und Musikanlage der Halle geplant. Als einziger Punkt nicht durchgegangen sei eine durchgängige Pflasterung vor dem Rathaus. Lobend hob Keucher die Eigenleistungen hervor, die mit großem Engagement geleistet werde.

Hoffen auf große Lösung noch im kommenden Jahr

Angefragt wurde wegen der Holzhauser Steige, die wegen Hangabsicherung und Absackung der Straße eine größere Sache wird. Keucher sprach die Hoffnung aus, dass im vorgesehenen Budget eine große Sanierung im Haushalt 2026 noch möglich sei.

Von der Obstbaugemeinschaft wurden die Grundsteuerbescheide moniert, die wesentlich höhere Beträge aufweisen als bisher. Grund: Bisher war das Gebiet als Grünland eingestuft worden, nun ist es als Kleingartengebiet ausgewiesen. Nach einem Einspruch wurde eine Neuveranlagung in Aussicht gestellt, bisher ohne Erfolg: „Was sollen wir tun?“ Fauser lud den Sprecher zu einem klärenden Gespräch ein.

Die Frage nach einem Hausmeister an der Grundschule wurde von der Vorsitzenden des Elternbeirats vorgebracht. Hipp sicherte zu, dass mit dem Hausmeister der Panoramahalle bezüglich einer Mitbetreuung der Grundschule Kontakt aufgenommen worden sei. Die jungen Familien mit Kindern im Stümple baten um die Ausweisung als Spielstraße. Bisher ist Tempo 30 erlaubt. Im neuen Jahr sollen Meßtafeln aufgestellt und ausgewertet werden. Hergerichtet werden soll auch die alte Pumpstation – Finanzierung über das Ortsbudget.

Verstärkung für den Fronmeister

Vorgetragen wurde die Notwendigkeit eines weiteren Fronmeisters, da der jetzige bereits von der Bevölkerung unterstützt werde. Keucher sah die Forderung im Hinblick auf die Stadtgröße „mehr als gerechtfertigt“. Er teilte mit, dass der Gemeinderat bereits einer zweiten Stelle zugestimmt habe. Hier verwies Hipp auf das Ehrenamt und die Eigenleistung und dankte gleichzeitig dem Bauhof, der „alles schnell und sauber erledigt“.

Moniert wurde die Praxis, dass Busse über den Hof der Panoramahalle fahren. Die dort verlegten Platten sind nur für Fußgänger gedacht und halten der Belastung nicht stand. Mit einem Verbotsschild für Busse soll Abhilfe geschaffen werden.

Ebenfalls sollen die Hecken beim Pfingstbrunnen und von privater Seite aus an deren Grundstücksgrenzen zu Gehwegen zurückgeschnitten werden. Der alte Friedhof, jetzt als Schulbaumgarten genützt, verwahrlost zusehends. Er soll ab dem nächsten Jahr wieder als Friedhof regelmäßig gepflegt werden, da er noch nicht entwidmet ist.