Feierten die Gründung des FC Ettenheim/Altdorf (von links): Bürgermeister Bruno Metz, Ortsvorsteherin Manuela Steigert, stellvertretender Vorsitzender Jonas Mösch, Vorsitzender Matthias Nägele und Schriftführer Armin Bauer. Foto: Oswald

Der FC Ettenheim-Altdorf 2025 hat sich konstituiert. Nach fünfjähriger Vorbereitungszeit machen die beiden Bezirksligisten aus Altdorf und Ettenheim jetzt nicht nur im Jugend-, sondern auch im Seniorenbereich gemeinsame Sache.

„Was im Jugendbereich seit zwei Jahrzehnten gut funktioniert, soll jetzt im Seniorenbereich fortgesetzt werden“, so der Tenor bei der sehr gut besuchten Gründungsversammlung im Clubheim des FSV Altdorf. 65 Gründungsmitglieder unterzeichneten an dem Abend einen Aufnahmeantrag. Die Vereinssatzung wurde einstimmig angenommen.

 

Jonas Mösch (FSV) und Matthias Nägele (FVE) übernahmen die Versammlungsleitung und erläuterten den Zweck der Zusammenkunft. Unter den Gästen weilten auch Bürgermeister Bruno Metz und Ortsvorsteherin Manuela Steigert sowie der FSV-Ehrenvorsitzende Hans Hug.

Matthias Nägele verwies auf das lange Vereinsbestehen des FV Ettenheim und des FSV Altdorf – beide Vereine begehen 2026 das 100-Jährige. Beide Vereine haben mit ihren Vereinsstrukturen tiefe Wurzeln ausgebildet und Wurzeltriebe geschaffen. Einer dieser Triebe ist die Jugendarbeit. Diese sei auch das Fundament für den neuen Verein. Die Jugendspieler beider Vereine sollen künftig auch im Aktiven-Alter eine ansprechende gemeinsame fußballerische Heimat haben.

90 Prozent der Spieler wollen im Verein bleiben

Matthias Nägele und Jonas Mösch sprachen von einem besonderen Tag: „Aus einer Idee wurde Realität und aus einer Vision eine Gemeinschaft“.

Im Hinblick auf die erste gemeinsame Spielsaison 2025/26 berichtet Jonas Mösch, dass 90 Prozent der Spieler ihrer Zusage zum Verbleib beim neuen Verein gegeben haben. Als neuen Chef-Trainer konnte man Florian Ey verpflichten, dem Torsten Griesbaum und Jan Luca Bachmann zur Seite stehen. Vom ersten Gedanken, eine Spielgemeinschaft zu gründen, sind die Verantwortlichen wegen einer sich dann ergebenden Aufstiegssperre weggekommen. Mit dem neuen Verein besteht ein sofortiges Aufstiegsrecht, wobei allerdings seitens der sportlichen Leitung keinerlei Erfolgsdruck aufgebaut wird. Geplant sind drei Teams. Auf die Teamdurchlässigkeit soll geachtet werden. Mittel- bis langfristig ist mit Unterstützung der Kommune auch eine gemeinsame sportliche Heimat denkbar, dann auch mit dem Angebot eines Allwetterplatzes.

Sportstättenkonzept angekündigt

Hinsichtlich der Sportstättensituation kündigte Metz an, dass die Stadt zeitnah ein Sportstättenkonzept unter Einbindung aller Sport treibenden Vereine in der Stadt in Auftrag geben wird.

Ortsvorsteherin Manuela Steigert sprach bei ihrem Grußwort von einer neuen Fußball-Ära in Ettenheim und Altdorf. Der Entschluss zur Gemeinsamkeit hat nach ihrer Einschätzung viel Mut und Weitblick benötigt. Zusammen mit Bürgermeister Metz übergab sie dem Vorstand eine Ballspende.

Auf Vorschlag des Schriftführers Armin Bauer beschloss die Vereinsversammlung einstimmig, dass der Jahresbeitrag des FC Ettenheim-Altdorf für Passive auf 30 Euro und der Jahresbeitrag für Aktive auf 70 Euro festgesetzt wird.

Vorstand

Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Bruno Metz wurden die Vorstandsmitglieder per Handzeichen gewählt. Die Positionen wurden nach einstimmiger Wahl wie folgt besetzt: Vorsitzender ist Matthias Nägele, stellvertretender Vorsitzender Jonas Mösch, Rechnerin ist Lisa Enderle, Schriftführer Armin Bauer. Weitere Beiratsposten werden derzeit nicht besetzt. Metz gratulierte und wünschte der Vorstandsgruppe viel Erfolg.