Manuel Mürle quittiert den neuesten Einbruchsversuch in sein Juweliergeschäft mit Humor. Foto: Mürle

Mit Humor hat Juwelier Manuel Mürle auf den Einbruchsversuch ins „1651“ in der oberen Marktstraße reagiert.

Risse im Glas des Schaufensters, die einem Spinnennetz ähneln, legen Zeugnis vom jüngsten vergeblichen Versuch unbekannter Einbrecher, in das Juweliegeschäft an der Ecke von Oberer Vorstadt und Marktstraße zu gelangen. Sieht nicht schön aus, aber es hätte schlimmer kommen können.

 

So wie jüngst im Louvre, wo dreiste Einbrecher mit Hilfe einer Hebebühne und roher Gewalt in die Schatzkammer eindrangen und Frankreichs „Kronjuwelen“ mitgehen ließen. Jetzt hat sich Manuel Mürle, der Inhaber des „1651“, mit einem Video auf Facebook an die erfolglosen Ebinger Juwelendiebe – „ihr Scherenschleifer“ – gewandt, und ihnen geraten, von derartigen Aktionen doch künftig abzusehen: Ihr Triumph im Louvre habe sie offenbar übermütig gemacht und sie zu der Annahme verleitet, was in Paris funktioniere, gehe in Ebingen auch. Aber da hätten sie sich buchstäblich geschnitten. „Wir sind Schwaben – unsere Fenster haben Qualität.“

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Der jüngste Einbruchsversuch in Mürles Geschäft ist der mittlerweile dritte in zehn Jahren. Erbeutet wurde dank der schwäbischen Fensterqualität nichts – ohnedies liegt im Schaufenster kein echtes Edelmetall, sondern Imitate. Aber allein die Schadenssumme ist vierstellig.