Der SC Lahr muss Zweikampfstärke zeigen, um zu punkten. Foto: Künstle

Der SCL bekommt es heute mit einem besonderen Gegner zu tun. Der 1. FC Rielasingen-Arlen ist zu Gast. Entwarnung gibt es bei einem Spieler der Heimmannschaft.

Verbandsliga: SC Lahr – 1. FC Rielasingen-Arlen (heute: 15:30 Uhr). Die Elf des SC Lahr empfängt mit Rielasingen-Arlen einen Gegner, der unmittelbar vor ihnen auf Tabellenplatz vier steht. Zwar werden die Spieler von SC-Trainer Sascha Schröder nicht an ihrem Konkurrenten vorbeiziehen können – der FC hat aktuell sechs Zähler Vorsprung – aber man bliebe der erweiterten Spitze auf den Fersen.

 

Die Tabellensituation legt Nahe, dass es sich um ein Duell auf ungefährer Augenhöhe handelt. Das sehe er grundsätzlich auch so, findet Petro Müller. Der Sportliche Leiter des SC Lahr ergänzt jedoch: „Für mich sind sie der stärkste Gegner der Liga.“ Zahlreiche ehemalige Oberligaspieler stünden im Dienst des Verbandsligisten aus dem Landkreis Konstanz.

Der 1. FC Rielasingen-Arlen stieg in der vergangenen Saison aus der Oberliga ab und kann reichlich Erfahrung vorweisen. Zweimal gelang den Kickern aus dem tiefen Süden den Titelgewinn im Südbadischen Vereinspokal und somit die Teilnahme am DFB-Pokal.

Auch wenn die Elf von Trainer Andreas Keller aktuell nur sechs Zähler vor den fünftplatzierten Lahrern steht, sind sie für Müller „ein Meisteranwärter der Saison“.

Ehemalige Oberligaspieler stärken den Gegner

Ein besonderer Augenmerk liegt am heutigen Heimspiel an der Dammenmühle sicherlich auf FC-Mittelfeldstürmer Obed Chidindu Ugondo. Er ist mit imposanten 18 Treffern der Toptorschütze der Rielasinger. Vor allem die Fitness des Torjägers sei herausragend, findet Müller.

Entwarnung aufseiten der Lahrer gibt es bei der Personalie Mick Keita. Die SCL-Offensivkraft musste nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung am vergangenen Spieltag gegen Teningen wieder vom Platz. Ein Spieler Teningens war in Lahrs Nummer 45 hineingerutscht, eine Prellung die Folge. Jetzt steht fest: Keita kann Spielen. „Er ist einsatzfähig“, bestätigt Müller im Gespräch mit unserer Redaktion.

Verletzungspech käme für den SCL gerade zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. An das heutige Heimspiel folgt schon am kommenden Mittwoch das Halbfinale im Südbadischen Pokal gegen den SV Oberachern.

Auf Lahr kommen anstrengende Tage zu

Zudem steht drei Tage später eine Auswärtsfahrt nach Pfullendorf an. Ein hohes Pensum also. Das werde im Training entsprechend berücksichtigt, erklärt Müller in Bezug auf die körperlichen Herausforderungen. Für das Duell mit Rielsasingen-Arlen bedeutet das jedoch nicht, dass mit angezogener Handbremse gespielt werden wird. „Wir wollen aus jedem Spiel das Maximale herausholen“, stellt Müller klar.

Die Partie gegen die zweikampfstarken Gäste verspricht also spannend zu werden. Das Hinspiel bei Rielasingen-Arlen hatte der SC mit 2:1 verloren. Die Gäste mussten, im Gegensatz zur Heimmannschaft, am vergangenen Spieltag eine Niederlage einstecken.