Randsteine am Parkplatz der Festshalle sind ausgebrochen. Eine Reparatur ist nötig. Foto: Schwarzwälder Bote

Ortschaftsrat: In Hartheim kamen in der letzten Sitzung vor den Ferien etliche Detailprobleme zur Sprache

Viele größere und kleinere Probleme und Fragen, die in Hartheim der Lösung harren, sind bei der letzten Ortsbegehung und Ortschaftsratssitzung vor den Ferien zur Sprache gekommen.

Viele größere und kleinere Probleme und Fragen, die in Hartheim der Lösung harren, sind bei der letzten Ortsbegehung und Ortschaftsratssitzung vor den Ferien zur Sprache gekommen.

Meßstetten-Hartheim. Die Michele-Zunft möchte, wenn die Feuerwehr erst ihr neues Feuerwehrhaus bezogen hat, gerne den bisherigen Feuerwehrraum und die Garage im Rathaus nutzen können, damit sie ihre Ausrüstungsgegenstände nicht immer von der Bühne über die Treppe herunterschaffen müssen. Das ließ Ortsvorsteher Bodo Schüssler die Räte wissen – und außerdem, dass auch der Bauhof Bedarf angemeldet hat: Er will in der Garage seine Gerätschaften lagern. Es gibt aber noch weitere Vorschläge für die Nachnutzung des Feuerwehrraumes, ein Dorflädle zum Beispiel oder ein Bürgerraum. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Dafür aber eine zur Errichtung von weiteren Urnenstelen auf dem Friedhof: 20 Kammern sollen neu entstehen; die Ausgabe ist für den Haushalt 2022 vorgemerkt.

Sobald die Arbeiten am Feuerwehrhaus abschlossen sind, soll der Zaun im Eingangsbereich zum Kindergarten um drei bis vier Meter nach vorne versetzt werden. In der Umgebung der Tennisplätze, des Sport- und des Beach-Volleyball-Platzes waren den Räten Risse in den Straßen sowie abgesackte Schächte unangenehm aufgefallen. Der Beach-VolleyballPlatz selbst übrigens auch: Er wird seit langem nicht mehr genutzt worden und entsprechend verwahrlost – auch hier wird eine Nachnutzung gesucht. Der Platz könnte mit einem Tartan- oder Asphaltbelegen versehen werden, damit die Vereine darauf trainieren können.

Gleich daneben steht der Wasserhochbehälter "Auf Lau". Die Mittwochswanderer haben zwei Ruhebänke aufgestellt: jetzt fehlt noch eine Panoramakarte mit Blick nach Süden – gelegentlich sieht man schließlich die Alpen.

Die Stützmauer und manche Stufe des sogenannten Katzenwegle sind schadhaft; ein Stück weiter bietet die Jägerstraße Diskussionsstoff: Von der Verbindungsstraße zur Außenfeuerstelle Bol der Bundeswehr stürzen dort bei Starkregen große Wassermassen, die auch Geröll mit sich führen, herunter und beschädigen nicht nur den Straßenbelag, sondern ziehen auch die Garageneinfahrt eines Anwohners in Mitleidenschaft.

Neben den Garagen der Schule, zwischen dem Schulhof und dem großen Spielplatz, erstreckt sich ein Rasenplatz, den die Kinder überqueren müssen. Bei Regen weicht der Rasen auf, der Schmutz bleibt an den Schuhen hängen, und der Schulhof sieht entsprechend aus. Hackschnitzel oder Betonplatten sollen Abhilfe schaffen.

Schon seit langem gibt es Pläne, den Anbau der Festhalle zu umzäunen und so Kinder oder Jugendliche daran zu hindern, auf das tiefe Dach zu klettern und es zu beschädigen. Bisher ist nichts passiert, doch nun soll Abhilfe geschaffen werden. Auf dem Parkplatz sollen schadhafte Randsteine ersetzt und den Anlieferern zuliebe der Weg, der zum Halleneingang führt, um einen Meter verbreitert werden. Die beiden benachbarten Tannenbäume bleiben stehen und bekommen Gesellschaft durch eine Ruhebank.

Für die Küche in der Halle sollen weiteren Einrichtungsgegenstände angeschafft werden, etwa Schränke oder Regale für die Aufbewahrung von Sportgeräten – demnächst werden sie geliefert. Die alte Garage, in der mittlerweile mehrere Vereine Utensilien lagern, ist innen feucht und vom Schimmel befallen – nun soll das Dach abgetragen und erneuert werden. Ein Problem: Die Dachabdeckung enthält Asbest. Der Musikverein hat Eigenleistungen in einer Größenordnung von 25 000 bis 30 000 Euro zugesagt.

Immer wieder beschweren sich Anwohner der Heinstetter Straße über Raser – für den gewünschten festinstallierten Blitzer fehlt jedoch die Genehmigung. Als Alternative schlägt der Ortschaftsrat einen Verkehrsteiler vor und möchte das dafür erforderliche Geld in den Haushalt 2022 aufgenommen sehen.