Zarte Blüten, dicke Mauern: So schön ist der Frühling im Hirsauer Kloster. Foto: Heiko Hofmann

Blüten, Mauern, beeindruckende Bauwerke: Das Kloster Hirsau ist im Grunde immer einen Besuch wert. Besonders aber jetzt im Frühling. Wir haben das Ganze in Bildern festgehalten.

Manche Schätze liegen direkt vor der Haustür – doch aus reiner Gewohnheit fallen sie vielen Menschen gar nicht mehr auf.

 

Ein Beispiel dafür dürfte etwa das ehemalige Benediktinerkloster St. Peter und Paul in Calws Stadtteil Hirsau sein, wo sich noch heute mittelalterliche Geschichte Spüren lässt.

Im 11. und 12. Jahrhundert galt das Kloster als wichtiges deutsches Reformkloster; die „Basilika St. Peter und Paul war eine der größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands und Vorbild für viele andere Klosterkirchen, bevor sie 1692 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen zerstört wurde“, heißt es auf der Homepage der Stadt Calw.

Im Kloster Hirsau wird Geschichte greifbar. Foto: Heiko Hofmann

Heute ist die Anlage nicht zuletzt durch den Calwer Klostersommer berühmt. Doch auch ein bloßer Spaziergang durch die ehrwürdigen Gemäuer im Frühjahr hat ihren Reiz.

Wir haben in dieser Woche einige sonnige Momente festgehalten, in denen der Zauber der Blüten auf den Geist vergangener Pracht trifft.