Das „Ein-Jahr-vorher-Fest“ gab einen kleine Vorgeschmack auf die Großveranstaltung im kommenden Jahr.
Die Gartenschau im Tal X rückt näher. Nicht mal ganz ein Jahr ist noch Zeit für den Feinschliff für die Gartenschauprojekte. Die Vorfreude auf das Großereignis ist bereits zu spüren. Mit einem „Ein-Jahr-vorher-Fest“ begeisterte das Team der Gartenschau die Gäste und gab mit informativen Führungen einen Überblick über die Planungen.
Schon früh war der Festplatz auf dem Sportplatz in Friedrichstal gut besucht, und die Gäste wurden am künftigen Hauptveranstaltungsort der Gartenschau im „Xentrum“ mit einigen Grußworten empfangen.
Bürgermeister Michael Ruf freute sich über den guten Besuch und über das ausnahmsweise trockene Wetter. „Es regnet nicht, und wir können heute schon mal einen Vorgeschmack bekommen auf das, was uns 2025 hier erwartet“, so Ruf. In nicht ganz einem Jahr werde die große Eröffnungsveranstaltung an gleicher Stelle stattfinden.
Rundgang mit vielen Infos
Ruf lud die Gäste auf einen Rundgang mit vielen Informationen ein, um von ihm persönlich aus erster Hand die Eckdaten zu den laufenden Projekten für die Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn zu erfahren. Adrian Sonder, der neue Oberbürgermeister von Freudenstadt, der am 2. Juli sein Amt antreten wird, dankte seinem Vorgänger Julian Osswald, der das Projekt Gartenschau mit auf den Weg gebracht hat.
„Ich danke auch allen Ehrenamtlichen, die als Helfer und Botschafter für die Gartenschau unterwegs sind und ohne die ein Erfolg so einer Gartenschau nicht gelingen kann“, so Sonder. Diese Gartenschau sei etwas Einzigartiges, denn sie verbinde zwei Kommunen miteinander.
Cornelia Möhrlen, die Geschäftsführerin der Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn 2025 gGmbH, warb für das Ehrenamt und ermutigte dazu, sich zu bewerben. „Jeder ist willkommen, der mithelfen möchte“, sagte sie und führte die Teamkleidung der ehrenamtlichen Helfer vor.
Viele tragen zu Fest bei
Die Festbänke füllten sich mehr und mehr. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Polka-Ensemble Hafterstroh-Musikanten. Für die Bewirtung der Gäste waren die Mitglieder der Stadtkapelle Freudenstadt und der Grenzweg-Sinfoniker Kniebis zuständig.
Ein kreatives Angebot aus selbst hergestellten Dekoartikeln präsentierte die Bruderhaus-Diakonie gemeinsam mit der Erlacher Höhe. An dem gemeinsamen Stand waren die Waffeln heiß begehrt.
Auch an die Kinder gedacht
Für die jungen Gäste war das Spielmobil F23 vor Ort und bot ein buntes Programm aus Geschicklichkeitsspielen und Beschäftigungsmöglichkeiten an. Das Team der Gartenschau hatte viele Infostände aufgebaut, und so konnten sich die Besucher ausführlich über das Großprojekt Gartenschau im kommenden Jahr informieren. Auf einer eigens aufgebauten großen LED-Wand wurde unter anderem ein virtueller Flug über das künftige Gartenschaugelände präsentiert.