Zahlreiche Fans sind am Samstag nach Gruol gekommen, um Country- und Westernatmosphäre aufzusaugen.
„Ausverkauft!“, meldeten die „Rising Sun Dancer“ aus Gruol als Veranstalter des Line Dance Events am Samstag im Saalbau „Löwen“.
Zudem herrschte eine tolle Atmosphäre, und die zahlreichen Anwesenden tanzten nur allzu gerne immer wieder zur Musik der Band „T-Bone-Country“, die Titel aus verschiedenen musikalischen Bereichen servierte, aber tendenziell im Country-Gewand.
So erklangen Titel von Bob Dylan, Johnny Cash, Lynyrd Skynyrd, den Bellamy Brothers, Smokie, Shakin Stevens oder CCR, aber auch über Knüller wie „Achy Breaky Heart“ von Billy Ray Cyrus durften sich die Anwesenden freuen, ebenso über Titel von dessen Tochter Miley Cyrus.
15 neue Mitglieder
Dazu gesellten sich „Country Roads“ aus der Feder von John Denver, „You Never Can Tell“ des US-Rockers Bruce Springsteen, das bekannte „Stumblin’In“ von Suzi Quatro und Chris Norman oder der berührende Hit „Runaway Train“ von Soul Asylum aus den 1990ern.
Zudem zeigten die Mitglieder beim gleichnamigen Lied von Modern Talking, dass sie das „Heart Of An Angel“ („Herz eines Engels“) haben, wobei der Song im Walzer-Takt daher kam, und zu Titeln wie „Tougher Than The Rest“ von Chris Le Doux frönte man dem Paartanz, Stichwort „Butterfly“. Petra Lehre von den Gastgebern veranstaltete zudem am Samstag im Rahmen des Line Dance-Events einen Workshop mit etwa 100 Interessenten, die zu „I’m Too Sexy/Auf der Bierbank“ agierten, und des weiteren freute sich Lehre, dass es gelungen war, eine Anfängergruppe mit 15 Mitgliedern neu dazu zu gewinnen.
Von überall her angereist
Natürlich waren diverse Line Dance-Gruppen von überall her nach Gruol angereist, darunter die „Chacky Dancers“ aus Bierlingen, die „Funny Liners“ aus Schömberg, die „Crazy Wild Boots“ aus Stetten/Rottweil und die „Shooting Boots Zollernalb“. Auf der Planchaplatte draußen vor dem Eingang wurden Texas-Burger und Chili-Cheese-Bratwürste kredenzt, drinnen im Saal gab es diverse Bagel sowie Kaffee und Kuchen, dazu gesellte sich ein zusätzliches, größeres Getränkeangebot. Der Saal war zudem passend im Country- beziehungsweise Wildwest-Style dekoriert.