Vier Tage Fest, Tausende Besucher und weit über ein Jahr Vorbereitung. Die Feier zum 125-jährigen Bestehen des Musikvereins Riedöschingen war eine gewaltige Gemeinschaftsleistung.
Mit dem Handwerkervesper am Montagabend, 18. Mai, endete für den Musikverein Riedöschingen ein Jubiläumswochenende der Superlative. Vier Tage lang wurde das 125-jährige Bestehen gefeiert – mit mehreren tausend Besuchern, Musik, Festbetrieb und einem organisatorischen Kraftakt, der weit über die eigentlichen Festtage hinausging.
„Zufrieden bin ich auf jeden Fall“, sagte Vorsitzender Dominik Weber, während in der Halle die Randenmusikanten als letzter Programmpunkt die zahlreichen Besucher auch am letzten Abend begeisterten. Vor allem auch deshalb, weil hinter dem Fest eine enorme Gemeinschaftsleistung stand. Deutlich über 300 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz, viele davon mehrfach und über mehrere Tage hinweg. Schichtpläne mussten geschrieben, Abläufe koordiniert und unzählige Aufgaben verteilt werden – vom Aufbau bis zum letzten Aufräumen.
Bereits vor über einem Jahr hatten die konkreten Planungen begonnen. Bands und Musikvereine mussten frühzeitig angefragt, Technik organisiert und die Infrastruktur vorbereitet werden. Besonders sichtbar wurde die Leistung beim Umbau einer Traktorenhalle zum Festzelt inklusive kompletter Küche. Dazu kamen Parkflächen, Beschilderungen, gemähte Rasenbankette und viele kleine Arbeiten, die die Besucher kaum wahrnehmen – ohne die ein Fest dieser Größe aber nicht funktionieren würde.
Nahezu reibungslos
Auch organisatorisch verlief das Wochenende nahezu reibungslos. „Technisch und organisatorisch hat für die geschätzt 3000 bis 4000 Gäste alles funktioniert“, so Weber. Das galt auch für die Bereitschaft des Roten Kreuzes, das ständig mit einem Trupp vor Ort war. Bis auf Kleinigkeiten wie Schnitt- oder Schürfwunden war es ruhig.
Am Ende bleibt deshalb nicht nur die Erinnerung an ein gelungenes Jubiläum, sondern auch an ein Projekt, das nur durch den Einsatz einer ganz großen Gemeinschaft möglich wurde.