Der frühere Geschichtslehrer Achim Schwab zusammen mit Altdorfs Ortsvorsteherin Manuela Steigert. Foto: Oswald

Die Buchvorstellung von Achim Schwab im Bürgersaal des Rathauses stieß auf großes Interesse.

Achim Schwab hat im voll besetztem Bürgersaal im Altdorfer Rathaus sein Buch über die „Altdorfer Geschichte(n)“ vorgestellt. Inspiriert wurde er vom damaligen Ortsvorsteher Andreas Kremer, nachdem Schwab vor drei Jahren im Buch „Ettenheimer Geschichte(n)“ lokalgeschichtliche Themen der Kernstadt in gut verständlicher und amüsanter Sprache in die Haushalte brachte.

 

Eineinhalb Jahre war Achim Schwab mit der Vorbereitung befasst. Die für zwölf Euro erhältlichen „Altdorfer Geschichte(n)“ wurden ihm nach der Vorstellung von seinen Altdorfer Mitbürgern buchstäblich aus den Händen gerissen. „Hinter dem Buch steckt kein kommerzieller Gedanke. Als ehemaliger Geschichtslehrer und Dozent will ich jedem Bürger und insbesondere den Schulen die Chance geben, zu günstigen Konditionen in die Altdorfer Historie und die dörflichen Geschichtchen einzutauchen“, sagte er.

Ortsvorsteherin Manuela Steigert war bei der Begrüßung begeistert von Schwabs Arbeit. „Kommen sie mit auf eine historische Reise in die spannende Vergangenheit von Altdorf. Achim Schwab hat mit dem Buch ein Stück der Altdorfer Seele eingefangen“, so Steigert. Sie dankte Schwab und dessen Familie für das große Engagement. Ebenso dankte sie den Mitautoren und Zuträgern, die der im Jahr 2023 von der Ortsverwaltung ausgesandten Unterstützungsaufforderung nachkamen. „Bei dem 223-seitigen Werk handelt es sich um kein trockenes Werk, sondern um ein Buch, das Freude machen wird“, so die Ansage von Achim Schwab.

Buch hat „eine Spur Lokalpatriotismus“

Besonderes hob er als Informationsquelle die seit 1955 gesammelten Zeitungsabschnitte des langjährigen Lokaljournalisten und Dorfchronisten Franz Oswald hervor. Ebenso stellte er den Beitrag des Mitbürgers Ludwig Greber heraus, der Biografien von Dorforiginalen auf mehreren Seiten in Erinnerung bringt – und das Ganze im Altdorfer Dialekt. Zum Lesen ist das heute sicherlich etwas anstrengend – aber allemal sehr lohnend.

„Im Buch ist sicherlich auch eine Spur Lokalpatriotismus drin – das ist aber auch gut so“, bekennt sich der Autor Schwab zu seinem Heimatgefühl, verbunden mit einem spitzbübischen Lächeln bei seinem Schlusswort.