Die Bodenplatte ist betoniert: Die Bauarbeiten für die Erweiterung der Rosenfelder Eilers-Kita laufen auf Hochtouren.
Über mehr Platz wird die Eilers-Kita ab Herbst 2026 verfügen. Dann ist der rund 2,5 Millionen Euro teure Anbau fertig. Auf zwei Ebenen entstehen neue Gruppenräume.
Kinderzahlen am Limit
Seit Jahren bewegten sich die Kinderzahlen in der Einrichtung nach oben. Schließlich war man am Limit angelangt, und es wurden sogar Wartelisten angelegt. Dies war dem Trend zu mehr Ganztagsbetreuung geschuldet, und auch zunehmend werden kleinere Kinder in Krippen und altersgemischten Gruppen aufgenommen.
Die für kleine Kinder vorgeschriebenen Schlafräume liegen auf der ruhigen Seite
Als sich abzeichnete, dass die Kita in der Panoramastraße mehr Raum benötigte, fasste der Gemeinderat den Beschluss zum Bau einer Erweiterung auf der Südseite. Mit der Planung wurde der Geislinger Architekt Thomas Arndt beauftragt.
Neubau mit zwei Ebenen
Angrenzend an den Bestandsbau mit seinen sechseckigen Grundrissen entwickelte Arndt ein Konzept für einen Neubau mit zwei Ebenen für Kindergarten und Krippe. Im Gartengeschoss werden zwei neue Gruppen mit jeweils zehn Kindern im Alter von null bis drei Jahren untergebracht sowie eine Gruppe für bis zu zwölf zwei- bis dreijährige Kinder. Ein Zugang in den Garten aus der Krippe ist gegeben. Die Erschließung erfolgt separat vom Kindergarten über eine Stichstraße. Die für kleine Kinder vorgeschriebenen Schlafräume liegen auf der ruhigen Seite.
Im Erdgeschoss des Kindergartens können neben den bestehenden zwei Gruppen zwei neue aufgenommen werden. Die Außenspielfläche wird vergrößert; auch vom Parterre her gibt es einen Zugang in den Garten. Die Räume sind so gestaltet, dass eine Aufsicht auch bei wenigen Mitarbeitenden möglich ist.
Nachhaltige Holzbauweise
Angestrebt ist seitens des Architekten und der Stadtverwaltung eine möglichst kurze Bauzeit durch Holzbauweise und eine nachhaltige Architektur. Der Betrieb der Kita soll möglichst wenig beeinträchtigt werden.
Der neue Bauteil wird energetisch optimiert sein. Arndt strebt eine Synergie zwischen dem bestehenden Bau und dem Neubau an. Auf die Art könne man Ressourcen schonen sowie den Bestand sinnvoll nutzen.
Danach Dach, Fenster, Türen und Technik
ach den Handwerkerferien begannen im August die Arbeiten für den Erweiterungsbau. Nach dem Abräumen des Baufelds wurden als erstes die Stützmauern für den Neubau erstellt, dann das Fundament eingebaut. Bereits 31. Oktober floss der Beton für die Bodenplatte. Als nächstes folgen laut Bauzeitenplan des Architekturbüros die Holzbauarbeiten, dann das Dach, Fenster, Türen und Technik. Ab Januar läuft der Innenausbau, und bis Ende Juni 2026 sollen dann die letzten Arbeiten erledigt werden.