Unsere Leserin äußert sich zur Grundsteuer B. Foto: SB

Unsere Leserin Ute Fleiner äußert sich zum erhöhten Hebesatz für die Grundsteuer B in Hechingen.

Bei uns in Hechingen zum Beispiel hat sich die Grundsteuer von rund 180 Euro auf rund 515 Euro erhöht. Das sind schlappe 300 Prozent Erhöhung. Das nenne ich mal eine Zahl. Dabei vermute ich, dass wir nicht die einzigen sind.

 

„Müssen schon genug Steuern bezahlen“

Wir müssen schon genug an doppelten und dreifachen Steuern bezahlen. Vom Nettolohn gehen wir einkaufen. Darauf zahlen wir Umsatzsteuer von 19 Prozent. Im Einkauf enthalten ist zum Beispiel ein Sekt, der zuvor mit der Sektsteuer besteuert wurde. Wir gehen von unserem eh schon besteuerten Geld tanken und zahlen nochmal Steuern. Es gibt hier Beispiele ohne Ende.

Warum hob die Stadt den Hebesatz an?

Also, warum muss uns unsere Gemeinde uns zusätzlich schröpfen? Ist es, weil Hechingen immer mehr den sogenannter Flüchtlinge eine Unterkunft mit Vollverpflegung bieten muss? Liegt es daran, dass die Beschäftigen – zu Recht – mehr Lohn möchten? Oder ist es einfach nur das Aushebeln eines Gesetzes, das darauf bedacht war, die neue Grundsteuer aufkommensneutral zu gestalten, die Gemeinden dazu aber nicht verpflichtet hat?

Ute Fleiner, Hechingen

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