Die Tanzgruppe der Narrenzunft Rohrdorf verwandelte die Bühne in eine Baustelle, pünktlich zum 50-jährigen Fest der NZR im kommenden Jahr. Foto: Alexandra Feinler

Ihr 50-jähriges Bestehen im kommenden Jahr kündigten die Tanzmädels der Narrenzunft Rohrdorf an: Beim Eickerknackerball in der Rohrdorfer Halle feierten Gäste aus nah und fern mit.

Nachdem am Nachmittag der Kinderumzug mit Programm stattfand, waren am Abend zahlreiche geladene Gäste vor Ort: die Narrenzunft (NZ) Altheim, der TCV – Talheimer Carnevalsverein, die NZ Ahldorf, die NZ Dettingen, die Mühlenhexen aus Ilsfeld, Flying Teenies aus Nagold-Rohrdorf, die NZ Unterschwandorf, die Luschdige Bruat aus Göttelfingen und die Lombaseggl. Durch das Programm führten Marina Weiß und Ehrenzunftrat Manuel Mäder. Für Tanz- und Stimmungsrunden sorgte das Wutach Trio.

 

Von Klein bis Groß waren alle Rohrdorfer Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne. Den Auftakt machten die Tanzküken mit ihrem „Zirkus Halli Galli“. Nach den Clowns und Dompteuren kamen die Tanzhühner und -hahn mit „Ahoi Matrosen auf hoher See“ über die Meere nach Rohrdorf.

Nächstes Jahr steht eine große „Baustelle“ an

Das Jubiläum im kommenden Jahr thematisierten die Tanzmädels und -frauen mit „50 Jahre NZR“ und den Bauarbeitern. Cindy und Jenny Herrmann erhielten für ihr starkes Engagement als Trainerinnen ein Dankeschön.

Ein seltener Anblick auf den Narrenbühnen: Ein Männerballett und dann noch die „Mafia“ vom TCV – Talheimer Carnevalsverein. Foto: Feinler

Pyramiden bauten die Flying Teenies aus Rohrdorf-Nagold, die in blauen Tütüs und mit kleiner Umziehen-Einlage die Bühne füllten. Sie sangen nicht nur ein Geburtstagslied für eine ihre Tänzerinnen, sondern dankte auch ihren Trainerinnen. Ohne den Tanz mit der Narrenzunft Unterschwandorf wollten die Mädels jedoch nicht die Bühne verlassen und so riefen sie so lange ins Mikrofon, bis die Narren mittanzten.

Gäste sorgen für ordentlich Stimmung

Dann luden die „Lombaseggl“ aus Dettingen zum Tanzen ein. Für Flipper-Hits wie „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ und Guggen-Sound wurde stark applaudiert. Ordentlich für Stimmung sorgten auch die weit gereisten Gäste vom TCV - Talheimer Carnevalsverein.

Mit Prinzessin Carolin die Erste von den tanzenden Rollen und Prinz Marco der Zweite von Bau und Zins stürmten sie nicht nur die Bühne. Auch die Prinzengarde mit ihrem Marschtanz luchste vielen Zuschauern Respekt ab. Beim Aufspringen gingen die Mädels ganz locker und leicht in den Spagat.

Der tanzende Prinz zeigt seine Beweglichkeit

Bei der Zugabe verstärkte sie ihr tanzender Prinz Marco, der ganz locker die Beine „lipfte“ – da wurde selbst Manuel Mäder neidisch: „Ich kann da nicht mithalten.“ Kurzerhand zog sich der Prinz für seinen Mafia-Auftritt mit seinem Männerballett um. Die Pizza wurde geschwind gebacken, während die Mafia-Chefs hinter der Leinwand pokerten. Ob gemeinsame Liegestütze oder mit dem Surfbrett auf den Tänzern fahren – die Männer hielten einige Überraschungen bereit.

Überrascht war auch Hofmarschall Tine, der das Publikum zum Geburtstag ebenfalls ein Lied sang. Die Altheimer hatten für ihre Showtanz-Mädels einen eigenen Fanclub dabei, der Plakate wie „Go“ und „Geil“ hochhielt. Den Eierknackerball schloss die Luschdige Bruat aus Göttelfingen mit Tambour Andy Musch ab.