Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Königsfeld gab es Auszeichnungen im kulturellen, sozialen, sportlichen, schulischen und beruflichen Bereich und sowie für Blutspender.
Bürgermeister Fritz Link sprach zu Beginn seiner Rede davon, dass Gemeinwesen sich nur bewährt, wenn seine Bürger nicht nur nach der Gemeinde oder staatlicher Hilfe rufen, sondern wenn sie Eigeninitiative ergreifen.
Durch die Ehrungen und Auszeichnungen soll bürgerschaftliches Engagement besonders anerkannt werden und die Öffentlichkeit für die Bedeutung sensibilisiert werden.
Manfred Molicki ist in der Kulturszene eine tragende Persönlichkeit. Über drei Jahrzehnte wirkte er mit unglaublichen Engagement. Seine Initiative war die „eigenZeit“. Mit den Jahren wurde Königsfeld erster Zeit-Kurort in Deutschland. Es gibt sogar eine „eigen-Zeit-Münze“ und eine „eigenZeit-Uhr“.
Ehrennadel des Landes
Im Bereich Kunst und Kultur war er wesentlich beteiligt. Unter dem Namen „AusZeit“ gab es zu Beginn eine Ausstellung in der Nonnenmühle in Burgberg. Für sein unermüdliches Einbringen erhielt er die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.
Netzwerk „Bürger aktiv“
Für die Betreuung und Pflege älterer Menschen gibt es in Königsfeld eine breite Angebotsstruktur, wie die Nachbarschaftshilfe. Das Netzwerk „Bürger aktiv“ bietet aktive Unterstützung. Der nun ausscheidende Leiter von „Bürger aktiv“, Kurt Koger, und sein Team leisten ganze Arbeit. Fahrten zu Ärzten, Hilfen und handwerkliche Arbeiten gehören dazu.
Die Betreuung von Flüchtlingen war Kurt Koger auch wichtig. Hier hat er unter anderem für Schwimmunterricht für die Frauen und Kinder gesorgt. Als Vorsitzender des VdK-Ortsverbands ist er auch Ansprechpartner für viele sozialen Fragen.
Mit der Ehrenmedaille der Gemeinde wurde er für seine Arbeit belohnt. Für seine Ehefrau Mechthild gab es einen Blumenstrauß.
Fußball gehöre zu den beliebtesten Sportarten, so der Bürgermeister. Spitzensport ohne Breitensport an der Basis könne es nicht geben. Hierfür brauche es begeisternde Personen in den Vereinen. Mit Patrick Fossé steht ein Mann des FC Königsfeld hier im Rampenlicht. Als er vor 18 Jahren von seinem Schwager Dietmar Eschner überredet wurde, Trainer der ersten Mannschaft zu werden, ahnte noch niemand, wie erfolgreich es werden sollte. Mit Dietmar Eschner als Trainerteam schafften sie den Aufstieg bis hin zur Landesliga. Nach dem erneuten Aufstieg war er maßgeblich am Verbleib in der Landesliga beteiligt. Mit seinem neuen „Hobby“ – der Gründung einer AH-Mannschaft – bleibt er dem FC Königsfeld treu. Im Bezirkspokal steht die Mannschaft bereits im Halbfinale. Der „Glücksfall für den FC Königsfeld“, wie es Fritz Link ausdrückte, wurde er mit der Ehrenmedaille der Gemeinde bedacht.
Geschichtswettbewerb
Außergewöhnliche schulische Leistungen vollbrachten die beiden Oberstufenschülerinnen Anna-Lena Bernauer und Elisabet Schott. Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurden sie mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Ihr Thema behandelte Leni Riefenstahl. Von der Gemeinde gab es eine Auszeichnung in Form eines Gutscheins.
Laurin Ohnmacht steht für eine äußerst erfolgreiche Ausbildung. Seine Ausbildung als Land- und Baumaschinen-Mechatroniker bei der Firma Rau Landtechnik GmbH in Brigachtal beendete er als Geselle mit Bravour. Nach Auswertung aller Prüfungen wurde er Kammersieger in seinem Bereich. Auch er bekam vom Bürgermeister einen Gutschein.
Hospizarbeit im Ehrenamt
Für ehrenamtliche Hospizarbeit steht Roswitha Behringer. Sie arbeitet überwiegend im Verborgenen in der Sterbebegleitung der ambulanten Hospizbewegung Schwarzwald-Baar. Fritz Link würdigte sie mit den Worten: „Ihr humanitäres Engagement verdient unser aller Respekt und ehrliche Anerkennung.“
Die Blutspendeaktionen des DRK-Ortsvereins Königsfeld sind meist von Erfolg gekrönt. Zehn Blutspender wurden von Fritz Link und Norbert Maurer, Vorsitzender des Ortsvereins, ausgezeichnet: Für zehnmaliges Spenden: Benjamin Papenfuss, Heidi Schwager, Andrea Thoma und Anshana Züfle. Für 25 Spenden: Sabina Schätz. Für 50 Spenden: Tanja Abt, Harald Fehrenbach und Elke Weißer. Für 75 Spenden: Torsten Bauer und Harald Blust.