Zahlreiche Ehrungen gibt es bei der Hauptversammlung des DRK-Ortsvereins. Das Foto zeigt Julia Fobel (vorne, von links), Ernst Artur Jancke, Egon Baumann und Nobert Maurer sowie Christiane Kammerer (zweite Reihe, von links), Elke Bettecken und Michael Niefanger. Hinten stehen Stephan Niggemeier (von links), Helmut Stratmann, Philippe Schlepp sowie Irmgard und Peter Klee. Foto: Hoffmann

Einige Schwierigkeiten hatte der Ortsverein Königsfeld des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu bewältigen. Nun kehrt aber wieder Normalität ein – und man sieht sich auf einem guten Weg.

Königsfeld - Vorsitzender Norbert Maurer erinnerte sich bei der Mitgliederversammlung an die Corona-Zeit zurück, in der – besonders zu Beginn – vieles digital abgewickelt werden musste. Zusammen mit der Gemeinde gab es Einen Wermutstropfen gab es bei der Überprüfung der Stromanlage. Ein Angebot im fünfstelligen Bereich sorgte kurzzeitig für einen Schock. Auf Anfrage beim Kreis war dieser bereit, Unterstützung zu gewähren.

Zehn Jugendliche engagieren sich

Sehr erfreulich sei, dass im Jugendbereich wieder Leben eingekehrt ist. Derzeit sind zehn Jugendliche dabei, wie Jugendleiter Florian Kieninger zu berichten wusste. Jeweils vier Gruppenstunden online und in Präsenz konnten abgehalten werden.

Ein wichtiger Bestandteil innerhalb des Ortsvereins ist der Helfer vor Ort, erklärte Bereitschaftsleiter Philippe Schlepp. Weiter leisteten die 43 aktiven Mitglieder Sanitätsdienste, Brandeinsätze, Erste-Hilfe- und weitere Kurse, Blutspendeaktionen und Arbeitsdienste. So kommt eine Summe von 2734 ehrenamtlichen Stunden, 108 Stunden bei der Jugend und 532 Stunden beim Helfer vor Ort zusammen. Viel Lob erteilte Norbert Maurer Philippe Schlepp und Julia Fobel beim Bereitschaftsdienst und Irmgard Klee und Florian Kieninger im Bereich Blutspende. Trotz Corona blieb die Kassenlage einigermaßen stabil. Ein Minus war aber zu verzeichnen, so Kassierer Manfred Obergfell.

Großes Lob von Bürgermeister Link

Bürgermeister Fritz Link sprach dem Ortsverein ein großes Lob aus – auch für die gute Zusammenarbeit in Sachen Teststation. Ein positives Signal sieht der Bürgermeister auch bei der Jugendarbeit. Hier erfolgt die entscheidende Weichenstellung für den Verein. Beim Haushaltsansatz für 2023 gibt es noch ein paar Unsicherheitsfaktoren, etwa wegen Problemen im Bereich der Altkleidersammlung. Auch ist noch nicht sicher, ob der Weihnachtsmarkt stattfindet.

Elke Bettecken, stellvertretende Kreisvorsitzende, betonte, wie wichtig die Ortsvereine seien. Sie war auch überrascht, was in Königsfeld in dieser schwierigen Zeit alles geleistet wurde. Dieses Engagement verdiene ihren großen Respekt. Stephan Niggemeier, der neue DRK-Kreisgeschäftsführer, war ebenfalls vor Ort, um sich vorzustellen.

Info: Regularien

■ Wahlen: Auf gutes Zureden von Norbert Maurer erklärte sich Helmut Stratmann bereit, nochmals als Schriftführer zu fungieren. Seine Mitarbeit im Vorstand sei sehr wertvoll. Philippe Schlepp soll auf Vorschlag der Mitgliederversammlung in einer gesonderten Versammlung des Bereitschaftsdienstes zu dessen Leiter gewählt werden.

■ Ehrungen: Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurde Egon Baumann geehrt, für 60 Jahre Ernst Artur Jancke, für 45 Jahre Michael Niefanger und für 40 Jahre Rainer Schlegel. Seit 35 Jahren sind Irmgard und Peter Klee, Bettina Niefanger und Simone Storz dabei, seit 30 Jahren Christiane Kammerer und seit zehn Jahren Franziska Eigeldinger. Julia Fobel und Hermann Pfeiffer wurden für fünf Jahre Mitgliedschaft in der DRK-Ortsgruppe geehrt.