Wahlen beim Schützenverein (von links): Jugendleiter Dennis Hörmann, stellvertretender Vorsitzender Kevin Schwab, Rainer Bächle, Agnes Torkler, Waltraud Tutzauer, Vorsitzender Norbert Schwab und Ortsvorsteherin Tanja Ellinger-Gius. Foto: Schützenverein

Der Weitinger Schützenverein blickte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. In der Hauptversammlung wurde von einer „in jeglicher Hinsicht positiven Entwicklung“ berichtet.

Die Jahreshauptversammlung in den Schützenräumen der Buchsteighalle verlief zügig und harmonisch. Hierüber berichtet der Schützenverein in einer Mitteilung.

 

Die Vorstandschaft um den Vorsitzenden Norbert Schwab zeigte sich in ihren Berichten vor 25 Besuchern sichtlich zufrieden und entspannt. Die Meinung war einhellig: Es war ein erfolgreiches Jahr. Die Mitgliederzahl stieg auf 69.

Schriftführerin Waltraud Tutzauer nannte als besondere Ereignisse das Dorfpokalschießen mit Schützenfest, die Mitwirkung beim Ferienprogramm sowie die Bewirtung beim Adventsmarkt in und vor der Kleinen Markthalle, das Königsadlerschießen und den zum ersten Mal ausgeführten Weihnachtspokal, an dem auch etliche auswärtige Schützen teilnahmen. Für 2026 stehen diese Events auch wieder an.

Weiterhin auf finanziell gesunden Beinen

Kassierer Hermann Saile musste in seiner Bilanz einen vierstelligen Abmangel vermelden. Grund sei aber nicht Misswirtschaft, sondern die Investition über 22 500 Euro in eine neue DISAG-elektronische Schießanlage. Der Abmangel konnte aber durch Zuschüsse und Spenden abgemildert werden. Unter den Spenden war auch eine der Christel-Gruppe mit 500 Euro. Der Verein stehe aber weiterhin auf finanziell gesunden Beinen.

Von etlichen sportlichen Erfolgen konnte Schießleiter Bernd Kreidler berichten. Erstmals habe wieder eine zweite Luftgewehrmannschaft in der Kreisliga gemeldet werden können, die die Saison mit dem vierten Platz abschloss. In der Gesamtwertung der Pokalrunde belegte Dennis Hörmann den 5. Platz. Am erfolgreichsten war jedoch die erste LG-Mannschaft, die in der Landesliga die Meisterschaft erringen und damit direkt den Aufstieg in die Verbandsliga aufsteigen konnte.

Ebenfalls die Meisterschaft sicherte sich die Luftpistolenmannschaft in der Kreisliga. Bester Schütze in der Gesamtwertung war dabei Daniel Torkler. Weitere erste Plätze gab es bei den Kreismeisterschaften: Christoph Wacker (LG Herren II), Mannschaft Herren I (mit Christoph Wacker, Dennis Hörmann und Kevin Schwab) sowie mit Sandra Schweizer als dreifacher Kreismeisterin in zwei KK-Disziplinen und im LG-Schießen.

Auch von Landesmeisterschaften 2025 kehrten die Schützen mit guten Ergebnissen zurück. Herausragend dabei der Titel von Waltraud Tutzauer im Target-Sprint-Biathlon der Damen – zusätzlich ein dritter Platz im Biathlon-Sprint – sowie die Vizemeisterschaft von Bernd Kreidler bei den Herren. An den Deutschen Meisterschaften teilnehmen konnten Christoph Wacker (LG), Sandra Schweizer (KK-liegend) und Bernd Kreidler (Blasrohr).

Ebenfalls gute Plätze belegen konnten die KK-Mannschaft liegend in der Regionsliga Schwarzwald-Hohenzollern, Waltraud Tutzauer (Platz 2) und Bernd Kreidler (Platz 1 bei den Herren II) in der Biathlon-Gesamtwertung beim Baden-Schwaben-Cup). Erwähnenswert sei auch, dass Soey Tutzauer bei den Schülern im Landes- und Verbandskader stehe.

Ortsvorsteherin gratuliert den Schützen

Der Schützenverein, so Vorsitzender Norbert Schwab, in seiner Zusammenfassung, blicke auf ein in sportlicher, kameradschaftlicher Hinsicht und trotz der hohen Investition auch wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück, zu dem auch Ortsvorsteherin Tanja Ellinger-Gius in ihrem Grußwort und bei der Entlastung gratulierte.

Ehrungen und Wahlen zum Schützenverein

Das Ergebnis der Wahlen:
stellvertretender Vorsitzender bleibt Kevin Schwab; Jugendleiter ist weiterhin Dennis Hörmann.

Es wurden auch einige Mitglieder
für ihre langjährige Treue und Mitarbeit geehrt. Dies waren Christoph Schneider (für 15 Jahre), Waltraud Tutzauer und Maria Vida (beide für 20 Jahre) und Nadine Herr (für 25 Jahre).

Eine Vereinsehrung
für jeweils 20 Jahre gab es für Rainer Bächle und Agnes Torkler.