Gutes Stimmung ist garantiert, wenn Fachleute aus der Gemeinde Bösingen mit Katharina Scheit (links) ihr Wissen zum Besten geben. Foto: Hölsch

Beim Ehrenamtsabend in der Turn-und Festhalle Herrenzimmern ging es wertschätzend, launig und informativ zu.

Im Rahmen des Ehrenamtsabends der Gemeinde Bösingen begrüßte Bürgermeister Peter Schuster die Gemeinderäte und das Rathaus-Team, die das Abendprogramm in vielfacher Weise gestalteten, und er hieß die Gäste in der Festhalle Herrenzimmern willkommen.

 

Die schöne Zeit begann mit einem Sektempfang. Er war ein Abend des Dankes für das vielfältige Engagement in der Gesamtgemeinde. Bürgermeister Schuster sagte: „Ehrenamt bedeutet, seine Zeit und Energie für andere einzusetzen, eine Aufgabe, die mehr bewegt, als man sich vorstellt.“

Das freiwilligen Engagement sei vielfältig und eine Herzenssache, den anderen zu helfen und eine Freude zu bereiten. Dieses Tun wurde in besonderer Weise gewürdigt.

Bedeutung des Ehrenamts

Als Gastredner sprachen Timo Manz und Marcus Kiekbusch vom Württembergischen Fußballverband über das Besondere eines Ehrenamtes. Das Video mit dem Titel „Ehrenamt“, das Stefan Kaiser zusammengestellt hatte, wurde auf die Großleinwand projiziert.

Nicht minder lustig und erheiternd sind die Fragen, die Bernadette Stritt stellt, und vor allem die Antworten. Foto: Hölsch

In beeindruckender Weise wurde ein Einblick vermittelt in die bunte Vielfalt des Ehrenamts, das die beiden Ortsteile liebens- und lebenswert macht. Zu sehen waren zufällig ausgewählte Vereine und Organisationen mit vielen positiven Menschen. Kurz: ein Stück Heimat.

Eine ältere Dame spricht

Im Video sprach eine ältere Dame, die seit mehr als zehn Jahren voller Zufriedenheit das „Bussle“ für Fahrten zum Arzt im Umkreis von 15 Kilometern und zu Einkäufen in der Gesamtgemeinde nutzt.

Sie bedankte sich bei den ehrenamtlichen Fahrern. Für das beeindruckende Video erhielt Filmspezialist Stefan Kaiser sowie die auf dem Video mitwirkenden Menschen einen Riesenapplaus.

Ratespiele sind lustig

Nach der Pause begann der zweite Teil mit verschiedenen Quiz- und Ratespielen. Dafür wurden 22 Personen benötigt, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Bürgermeister-Stellvertreterin Bernadette Stritt sowie Hauptamtsleiterin Katharina Scheit stellten die Fragen. Es wurden aber auch Gegenstände von anwesenden Gästen gesucht. Es war faszinierend, wie spontan und schnell die „Kandidaten“ die Fragen richtig beantworteten. Dabei ging es spannend zu, und es gab viel zu lachen.

Das Mitmachen lohnte sich – bei den schönen Preisen.