Saban Uzun – hier noch in Diensten des 1. FC Magdeburg – hat nun die UEFA-Pro-Lizenz. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

17 neue „Fußballlehrer“ konnte der DFB vor wenigen Tagen feierlich ihre entsprechende Urkunde überreichen – darunter auch der ehemalige Ergenzinger Saban Uzun.

Am 12. Oktober vergangenen Jahres wurde Markus Fiedler beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Magdeburg entlassen – gleichzeitig war auch für seinen Co-Trainer Saban Uzun Schluss.

 

Der 38-Jährige ist im Bezirk Nordschwarzwald durch seine Tätigkeit als Jugendtrainer beim TuS Ergenzingen bekannt, geboren ist er in Tübingen. Ende Januar hatten Uzun und Fiedler dann aber Grund zur Freude, denn sie sind nun in Besitz der UEFA-Pro-Lizenz (Fußballlehrer).

Über 700 Lerneinheiten

Nach zwölf Monaten mit mehr als 700 Lerneinheiten erhielten insgesamt 17 Teilnehmer und Teilnehmerinnen diese Auszeichnung. DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Sport, überreichten gemeinsam mit den Lehrgangsleitern Arno Michels und Markus Reiter die Urkunden bei einer Feier in Frankfurt.

Prominentester Teilnehmer des Kurses war sicherlich Sandro Wagner, der aber als einziger Trainer nicht auf dem Gruppenbild war. Außerdem nahmen neben Uzun unter anderem die Ex-Profis Heiko Westermann und Christian Tiffert teil. Mit Vincent Wagner (SV Elversberg), Ralf Kettemann (SC Paderborn) und Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt) waren auch heiß gehandelte Aktien auf dem Trainermarkt dabei. Mit David Krecidlo war auch Sebastian Hoeneß’ Co-Trainer beim VfB Stuttgart unter den Absolventen.

Jede Menge Glückwünsche

Uzun postete Bilder der Verleihung auf seinem Instagram-Account. Darunter gab es in den Kommentaren zahlreiche Glückwünsche, unter anderem vom früheren Profi Ömer Toprak.

Aktuell ist Uzun ohne Trainerstelle. Im November hatte er in einem Interview mit der „Südwestpresse“ erklärt: „Ich lasse das aber alles mal auf mich zukommen, bin da jetzt noch nicht festgefahren. Es geht darum, step by step voranzukommen.“ Durch die Pro-Lizenz gibt es zudem keine Einschränkungen mehr, er kann nun theoretisch alle Teams in Deutschland und Europa trainieren.