Fließt auch diesmal das Bier in Strömen? Foto: Schwarzwälder Bote

Weizenbierfest: Musikverein Egenhausen veranstaltet an Fronleichnam die 23. Auflage

Egenhausen. Das Weizenbierfest des Musikvereins Egenhausen findet jedes Jahr an Fronleichnam statt und ist ein echter Publikumsmagnet. Auch bei der 23. Auflage mussten im Vorfeld viele organisatorische Vorbereitungen getroffen werden.

Das 500-Mann-Zelt ist aufgerichtet, Tische und Bänke sind in langen Reihen aufgestellt, Verpflegungsstände und der Pilzwagen befinden sich am vorgesehenen Ort, genügend Bedienungen wurden eingestellt. Platz finden die Besucher auch im angrenzenden Biergarten. Mehr als 70 Helfer – auch einige vom Kirchenchor Egenhausen – sind im Einsatz. Am Eingang zum Festplatz wird der Vergnügungspark aus Mötzingen erwartet, der ein Kinderkarussell aufbaut. Außerdem können Mädchen und Jungen auf Ponys des Horber Reitvereins reiten. An einem Marktwagen bieten Musikerfrauen Kaffee und gespendete Kuchen an. Eine Spezialität ist der Original Egenhauser Zwiebel- und Schmotzberda, der im Backhaus zubereitet und per Kurier in Spezialkisten zum Festplatz befördert wird.

Acht Schläge hat Bürgermeister Sven Holder beim Fassanstich im vergangenen Jahr gebraucht, bis der Gerstensaft in Gläser floss. Aufmerksamer Bewachter dieser Aktion ist auch diesmal der Seniorchef der Alpirsbacher Klosterbrauerei, Carl Glauner.

Eröffnet wird das Weizenbierfest um 11 Uhr mit dem Auftritt des Musikvereins Gechingen. Um 13 Uhr wird das Blasorchester vom MV Salzstetten abgelöst. Ein Höhepunkt ist ab 16 Uhr das Gastspiel der "Lausbuba" aus Bondorf. Die dreiköpfige "Oktoberfestband" hat gestern Abend für Stimmung bei der Südwestmesse in Villingen gesorgt. Das Fest endet offiziell um 20 Uhr, wer Lust hat, kann bei hoffentlich schönem Wetter noch etwas länger bleiben.

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