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Egenhausen Weniger Papier

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Bürgermeister Holder präsentierte in der Sitzung ein Modell des Tablets. Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Egenhausen. Der Gemeinderat Egenhausen hat sich in der jüngsten Sitzung, die wegen Corona in der Silberdistelhalle stattfand, einstimmig für die Anschaffung von Tablets ausgesprochen.

Bürgermeister Sven Holder hatte den Antrag gestellt, um zu erreichen, dass für die Arbeit in den Gremien der Papierverbrauch stark eingeschränkt wird. Sitzungsmaterialien bräuchten dann nicht mehr ausgedruckt und verschickt werden, Dokumente ließen sich jederzeit abrufen, bearbeiten, speichern und archivieren. Über Suchfunktionen könnte man außerdem Unterlagen aus vergangenen Sitzungen leichter finden.

Um das elektronische Informationssystem zu nutzen, müsse ein entsprechendes Programm angeschafft werden. Holder favorisiert "Session" der Firma Somacos, das als Komplettlösung über das regionale Rechenzentrum direkt bezogen werden kann. Nach seiner Kenntnis werde mit dem Programm bereits in Altensteig, Bad Wildbad und Freudenstadt, der Gemeinde Ebhausen und dem Landkreis Calw gearbeitet.

Für die Einführung rechnet der Rathauschef mit einem Anschaffungspreis von 15 500 Euro und laufenden Kosten von 3200 Euro im Jahr. Installationen seien auf dem eigenen Server nicht notwendig. Weil Beschlüsse öffentlicher Tagungen laut Gemeindeordnung innerhalb einer Woche im Internet zu veröffentlichen sind, könnte sich jeder Bürger durch zielgerichtete Eingaben im Tablet relativ schnell über Tagesordnungspunkte von Beratungen informieren. Nachdem der Gemeinderat die Einführung des elektronischen Informationssystems beschlossen hat, will die Gemeinde im Juni und Juli die Stammdaten einpflegen und im September die Kommunalpolitiker für das Arbeiten am Tablet schulen.

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Heiko Hofmann

Fax: 07452 837333

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