40 Kinder im Vorschulalter kann der Waldkindergarten Egenhausen nach der Fertigstellung des Anbaus an die Schutzhütte aufnehmen. Darüber freuen sich nicht nur die Waldstrolche und ihre Erzieherinnen, sondern auch Bürgermeister Holder (hinten, rechts) und Architekt Großmann (Dritter von rechts). Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Einweihung: Waldkindergarten in Egenhausen erhält statt Tag der offenen Tür Besuch von Bürgermeister und Architekt

Der Waldkindergarten in Egenhausen wurde jetzt offiziell eingeweiht.

Egenhausen. Eigentlich wollte man die Erweiterung des Waldkindergartens Egenhausen und die Eröffnung einer zweiten Gruppe mit einem Tag der offenen Tür und einem Fest begehen. Corona hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. So blieb es beim offiziellen Besuch von Bürgermeister Sven Holder und Architekt Frieder Großmann.

Umso herzlicher fiel das Lob vom Rathauschef für die "pädagogische Einrichtung der Zukunft" aus. Man möchte noch mal Kind sein, blickte der 41-Jährige Schultes mit strahlenden Augen um sich.

Die "Waldstrolche" haben durch den Anbau mehr Bewegungsfreiheit (118 statt 51 Quadratmeter) bekommen. Neben der Hütte aus Fichtenholz befindet sich ein Spielfeld mit Baumhaus, Schaukel, Kletterturm und Trampolin und am Waldrand ein Stelzenhaus. Auch Landrat Helmut Riegger sei, so Holder, bei seinem kürzlichen Besuch in Egenhausen "total" begeistert gewesen, zumal es sich um den bisher einzigen, zweigruppigen Waldkindergarten im Kreis Calw handeln würde. Die Eröffnung fand im September 2018 statt. Ein Großteil der Arbeiten wurde durch freiwillige Helfer ausgeführt. "Dadurch wurden 40 000 Euro eingespart", hat Architekt Großmann ausgerechnet. Für den zweiten Bauabschnitt – "solch einen Kraftakt kann man nicht immer verlangen" – hat die Kommune 237 000 Euro ausgegeben. Jetzt besteht die Möglichkeit, 40 Kinder in zwei Gruppen aufzunehmen. "Wir haben noch freie Kapazitäten", berichtete Susanne Dengler. Unterstützt wird die Leiterin von den Erzieherinnen Marie Kaupp (Haiterbach), Susanne Frey (Dornstetten), Else Schröpfler und Joana Rieß (beide aus Spielberg). Betreut werden die Waldkinder – derzeit sind es 27 – von Montag bis Freitag ab 7.30 Uhr bis um 13.30 Uhr. Der Tag der offenen Tür sei zwar wegen der Pandemie ausgefallen, beim geplanten Sommerfest könne man das nachholen, stellte Holder in Aussicht.

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