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Egenhausen Egenhausen bleibt weiter schuldenfrei

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Egenhausen ist zu 40 Prozent am Freiflächen-Solarpark im Industriegebiet Altensteig/Egenhausen beteiligt.Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Der Haushalt 2020 der Gemeinde Egenhausen schließt mit einem Defizit von 58 700 Euro ab. Gerechnet wird mit Aufwendungen von mehr als 4,7 Millionen Euro und entsprechend weniger Erträgen. Für Investitionen sind 1,5 Millionen eingeplant. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt unverändert 320 Prozentpunkte.

Egenhausen. Nicht enthalten ist im laufenden Etat das Tiefbauvorhaben "Bei den Eichen" in der Siedlung. Das Projekt werde "frühestens 2021 umgesetzt", erklärte Bürgermeister Sven Holder den Gemeinderäten. Für die Erweiterung der Schutzhütte des Waldkindergartens kalkuliert man mit Kosten von 250 000 Euro. Die Beteiligung von Egenhausen am Freiflächen-Solarpark im Industriegebiet Altensteig/Egenhausen schlägt mit 200 000 Euro zu Buche. Für Sanierungsmaßnahmen in der Ortsmitte sind ebenfalls 200 000 Euro veranschlagt. Geplant ist die Optimierung des Regenüberlaufbeckens Spielberg (80 000 Euro). Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Leuchtmittel gibt die Gemeinde 35 000 Euro aus. Der Breitband-Ausbau durch die Netze BW wird weiter vorangetrieben.

Eine Kreditaufnahme ist in diesem Jahr nicht vorgesehen. Die Steuerhebesätze bleiben gleich. Die Gewerbesteuer liegt bei 320 Prozentpunkten, die Grundsteuer bei 300 beziehungsweise 200 Prozentpunkte. Einnahmen in Höhe von 400 000 Euro erwartet der Kämmerer bei der Gewerbesteuer, 9700 Euro bei der Grundsteuer A und 135 000 Euro bei der Grundsteuer B.

Der Anteil an der Einkommensteuer ist für die Gemeinde eine wichtige Einnahmequelle. Gut eine Million Euro erwartet man im Egenhauser Rathaus. Zuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich machen voraussichtlich 931 300 Euro aus. Aus laufender Verwaltungstätigkeit erhofft sich der Bürgermeister einen Überschuss von 316 723 Euro. An den Landkreis Calw muss Egenhausen als Umlage 772 291 Euro abführen. 2019 waren es nur 639 250.

Größter Einzelposten bei den Ausgaben sind die Personalkosten mit fast 1,2 Millionen Euro – oder 24 Prozent des Gesamtetats. An Rücklagen sind Ende 2020 wahrscheinlich 1,61 Millionen vorhanden. Die Gemeinde Egenhausen bleibt auch in diesem Jahr schuldenfrei.

In der anschließenden Diskussion wurde unter anderem nachgefragt, wie es um die finanzielle und technische Ausstattung der Grundschule bestellt sei und welche Summe aus dem Landessanierungprogramm "Ortsmitte Egenhausen" bisher abgerufen worden sei – dafür hatte das Land eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Angesichts steigender Umlagen und sinkender Einnahmen – wegen Corona besonders bei der Gewerbesteuer – bat Gemeinderat Hans Kern darum, die Rücklagen der Gemeinde im Auge zu behalten.

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