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Egenhausen Beim Solarpark mit dabei

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Die Solarenergie hält Einzug im Gewerbepark Altensteig/Egenhausen. Foto: Deymos.HR – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gemeinde Egenhausen beteiligt sich am Bau einer Freiflächen-Solaranlage im südlichen Teil des Industrie- und Gewerbeparks Altensteig/Egenhausen.

Egenhausen/Altensteig. Den einstimmigen Beschluss hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung gefasst. Die Sitzung fand wegen der Corona-Epidemie erneut in der Silberdistelhalle statt.

Die Altensteiger Stadtwerke haben die Errichtung eines solchen Stromerzeugers mit einer Leistung von 750 kwpeak "vorangetrieben", erklärte dessen Leiter Günther Garbe bei der Vorstellung des Projekts. 40 Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten von 481500 Euro werden von Egenhausen als Darlehen mit Gewinnbeteiligung bereitgestellt, umgerechnet sind das 192 800 Euro.

Die gleichen Rechte und Pflichten für beide Vertragspartner

Festgelegt wurde, dass die Stadtwerke – sie sind mit 60 Prozent beteiligt – Eigentümer der Anlage sind, aber beide Vertragspartner die gleichen Rechte und Pflichten haben. Bei einer Nutzung des Parks von 25 Jahren beträgt die jährliche Umsatzrendite 16 Prozent, geht aus der vorgelegten Wirtschaftlichkeitsberechnung vor. Bei einer Laufzeit von 30 Jahren könnten 17 bis 20 Prozent nach Steuern drin sein, ist der Werksleiter überzeugt und stützt sich bei seiner Aussage auf gemachte Erfahrungen eigener Anlagen.

Weil die Bundesregierung Fördergelder deckeln will, müsse relativ schnell gehandelt werden. Garbe: "Am besten bis zum 30. Juni". Der Vorteil sei, dass augenblicklich am Markt "extrem günstige Konditionen" erzielt werden könnten. Und zwar deshalb, weil die Herstellerfirmen wegen der erwarteten Kürzung des Zuschusses "noch schnell viel verkaufen wollen" beantwortete der Diplom-Ingenieur die Frage von Bürgermeister Sven Holder, der nach eigener Aussage weit höhere Preise in Erinnerung hatte.

Gemeinderat Helmut Hauser befürwortet wegen der "guten Rendite" die Beteiligung der Gemeinde Egenhausen am Vorhaben, wollte aber wissen, ob damit ein Risiko verbunden sei, zum Beispiel bei Unwetterkatastrophen oder Diebstahl. Garbe beruhigte ihn: "Der Park ist versichert". Zum Schutz vor Diebstahl könnte man zum Beispiel "eine Videokamera draufbauen" mit der man "alles genau erkennen kann". Außerdem werde das Freigelände eingezäunt.

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