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Egenhausen 24 von 54 Startern erreichen das Ziel

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Die Laufgruppe des FC Egenhausen hatte die Extremwanderung mustergültig organisiert. Foto: Schwarzwälder Bote

54 gingen los, 24 kamen gut 22 Stunden später ins Ziel. Die 100-Kilometer-Extremwanderung der Laufgruppe Egenhausen hatte nicht nur Starter aus den Kreisen Calw und Freudenstadt angelockt, auch Teilnehmer vom Bodensee und vom Kaiserstuhl sowie aus Heidelberg machten mit.

Egenhausen. 100 Kilometer am Tag und in der Nacht marschieren? Und wenn die Beine schwer werden? Vielleicht hilft es, wenn man sich einfach auf gut Schwäbisch vorsagt: "’s isch nemme weit". Unter diesem Motto fand das erste Trendsport-Event der Laufgruppe des FC Egenhausen statt. 54 Nordic Walker und Geher hatten sich angemeldet – die jüngsten waren 19 und der älteste, Peter Magnus aus Pfalzgrafenweiler, 78 Jahre alt. Sie kamen aus dem Kreisen Freudenstadt und Calw, aber auch aus Überlingen am Bodensee, dem Kaiserstuhl und aus Heidelberg.

Nach organisatorischen Hinweisen von Laufgruppenleiterin Evelyn Piche griff Bürgermeister Sven Holder zur Pistole und feuerte den Startschuss ab. Das 24-Stunden-Abenteuer über die Distanz von 100 Kilometern konnte beginnen.

Insgesamt vier Touren hatte der Veranstalter ausgesucht – die erste führte ins Zinsbachtal. Drei Wanderführer waren immer dabei, um im Falle eines Falles Erste Hilfe leisten zu können. Nach 12,5 Kilometern – bei der Waldsägemühle – wartete bereits der Shuttlebus von Markus Essig und Frank Roob auf die Geher, um sie mit Getränken und Snacks zu versorgen. Nach 25 Kilometern tauchten die ersten Sportler wieder bei Start und Ziel auf, um nach einer Pause die zweite, so genannte "Kuckuckstour" in Angriff zu nehmen. Der dritte Abschnitt führte über den Ostweg. Gegen drei Uhr in der Nacht erreichten die ersten Teilnehmer mit eingeschalteter Stirnlampe das Sportheim Egenhausen, atmeten tief durch, nahmen etwas Nahrung zu sich und machten sich ein letztes Mal auf den Weg.

"Als am frühen Morgen in Berneck die Sonne aufging, war ich überglücklich", strahlte nach den letzten 25 Kilometern eine begeisterte Teilnehmerin. Insgesamt haben es 24 Teilnehmer geschafft, darunter auch Peter Magnus aus Pfalzgrafenweiler. "Alle sind an ihre persönlichen Grenzen gegangen" zollte Laufgruppenleiterin Evelyn Piche allen Gehern großen Respekt. Bei einem kräftigen Frühstück im Sportheim Egenhausen kehrten die Lebensgeister zurück. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde mit der gelaufenen Zeit.

Die 2016 gegründete Laufgruppe erhielt von allen Seiten Komplimente für eine perfekt organisierte Veranstaltung. Die Abteilung des FC Egenhausen ist inzwischen auf 40 Erwachsene und 30 Kinder angewachsen und hat sich um eine 20-köpfige Nordic-Walking-Gruppe vergrößert. Die nächsten Termine der Laufgruppe – die sich jeden Donnerstag um 18 Uhr zum Training am Sportheim Egenhausen trifft – stehen fest. Am 30. Juni findet der Egenhauser Fleckenlauf statt und am 22. September starten einige von ihnen beim Straßenlauf in Karlsruhe.

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