Der Glasfaserausbau schreitet voran. Foto: Marco Fraune

Die Breitbandverlegung in Efringen-Kirchen geht dem Ende entgegen. 77 Prozent aller Haushalte haben sich für einen Glasfaseranschluss entschieden.

Der Sachstandsbericht, den Bauamtsleiter Ulrich Weiß im Gemeinderat über die Verlegung von Breitbandkabeln gab, fiel unterm Strich positiv aus. Insgesamt 2892 Haushalte konnten sich an die Datenautobahn anschließen lassen, 2147 haben diese Möglichkeit auch genutzt und einen Glasfaseranschluss beantragt.

 

„Das ist eine Anschlussquote von 77 Prozent, ein sehr guter Wert“, bilanzierte Weiß. Er machte deutlich, welch immenser Kraftakt die Verlegung der Glasfaserkabel für den Zweckverband Breitbandversorgung war: Allein im öffentlichen Bereich seien 52 Kilometer Breitbandkabel in die Erde gebracht worden. „Es gibt praktisch keine größere Straße im Gemeindegebiet, die nicht aufgerissen wurde“, sagte Weiß. Dass es da auch mal Reibereien gebe und nicht alles glatt laufe, sei angesichts des enormen Umfangs der Arbeiten zu erwarten gewesen.

Trotz allen Ärgers über einzelne ausführende Firmen sei die Breitbandverlegung insgesamt gut über die Bühne gegangen, so der Bauamtsleiter.

Die Statistik zeigte, dass die Anschlussquote quer über alle Ortsteile hoch ist. Insbesondere in den kleineren Teilorten war das Interesse an einem Anschluss an die Datenautobahn groß. So haben in Maugenhard 45 von 49 Haushalten einen Glasfaseranschluss beantragt. Die Maugenharder Quote von 92 Prozent ist damit einsame Spitze im Gemeindegebiet. Auf den weiteren Plätzen folgen Efringen-Kirchen Nord mit 86 und Mappach mit 78 Prozent. Nur in Istein lag die Anschlussquote unter der Marke von 70 Prozent. Aber auch die 68 Prozent der Haushalte, die sich im Klotzendorf für Glasfaser entschieden, stellen einen akzeptablen Wert dar.