Ein neues Rekordergebnis verzeichnet die Feuerwehrabteilung Ebingen: 304 Einsätze 2024.
Brände und technische Hilfe waren die Schwerpunkte der 304 Einsätze im vergangenen Jahr, wie Abteilungskommandant Thomas Danhamer bei der Korpsversammlung berichtete und bei der er Stadtverwaltung und Gemeinderat dankte: „Es ist in der heutigen Zeit und bei der finanziellen Situation der Kommunen nicht selbstverständlich, der Feuerwehr die notwendige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen“, so Danhamer. Seine Abteilung mit 72 Aktiven, darunter vier Frauen, und einem Altersdurchschnitt von 36 Jahren sei 2024 viel in Anspruch genommen worden.
Lehrgänge und Fortbildungen zum Sprechfunker, Truppmann, Truppführer, Gruppenführer und Maschinisten besuchten die Kameraden, die 46 Einsätze mehr hatten als 2023 – eine Steigerung um 18 Prozent. Alle 1,2 Tage wurden sie alarmiert, darunter zu 109 Brandeinsätzen und 171 technischen Hilfeleistungen. Einsatzstärkster Tag war der Freitag. 117 Personen retteten sie aus Fahrzeugen und Gebäuden.
496 Stunden Einsatz bei 43 Sicherheitswachdiensten
Über den umfangreichen Dienstbetrieb berichtete Zugführer Michael Lüdke, stellte die sehr guten Kontakte zu den Feuerwehren Straßberg und Balingen heraus, mit denen gemeinsame Übungen stattfanden, sprach von elf Diensten der Maschinistengruppe fünf gab der Gruppe Absturzsicherung und 43 Sicherheitswachdiensten mit 496 Stunden.
Laut Jugendwart Marcel Maier sind 23 Jugendliche, darunter vier Mädchen, im Alter von zehn bis 17 Jahren in der Jugendwehr auf sehr gutem Ausbildungsstand, was auch die Hauptübung in Margrethausen gezeigt habe. Manfred Stingel berichtete von elf Treffen der 21-köpfigen Altersabteilung, von Ausflügen und Wanderungen.
Bund und Land erteilen immer mehr Aufgaben
Nach dem Kassenbericht von André Gröbner ging Oberbürgermeister Roland Tralmer auf die finanzielle Situation ein, die alle Kommunen betreffe, zumal Bund und Land den Gemeinden immer mehr Aufgaben auferlegten.
Am Ehrenamt wollten Verwaltung und Gemeinderat dennoch nicht sparen. Der OB lobte die Wehrleute, die oft das eigene Leben aufs Spiel setzten. Den Feuerwehren und Stadtbrandmeister Thomas Daus sicherte er vollen Rückhalt zu. Detlef Wysotzki, Leiter des Polizeireviers Albstadt, stellte das gute Miteinander mit der Feuerwehr heraus. Es sei immer beruhigend, wenn der Funkspruch „die Feuerwehr kommt“ zu hören sei.
Beförderung
Befördert
haben Oberbürgermeister Roland Tralmer, Stadtbrandmeister Thomas Daus und sein Stellvertreter Michael Angele sowie Abteilungskommandant Thomas Danhamer die Feuerwehrleute Lukas Landenberger zum Feuerwehrmann; Ianos Balint und Florian Stauß zu Oberfeuerwehrmännern, Christian Henschel und Michael Schick zu Hauptfeuerwehrmännern, Christian Bringazi zum Löschmeister, Johannes Asmussen zum Oberlöschmeister, Jörg Sauter und Thomas Danhamer selbst zu Oberbrandmeistern.