Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Ebhausen Wie geht es nach der Schule weiter?

Von
Mitarbeiter von verschiedenen Unternehmen aus der Region stellen den Schülern die bei ihnen angebotenen Ausbildungsberufe vor. Fotos: Gezener Foto: Schwarzwälder Bote

Boysen, Digel, Gauß, Häfele, Wagon und viele weitere namensträchtige Unternehmen aus der Region haben kürzlich die Schüler der Klassenstufen sieben bis zehn an der Lindenrain-Schule besucht und sich mit ihnen über Ausbildungsberufe ausgetauscht.

Ebhausen. In den Räumen der Lindenrain-Schule stellten die Unternehmen zunächst sich selbst, dann die von ihnen angebotenen Ausbildungsberufe vor. Anschließend gab es in jeder Kleingruppe immer eine offene Fragerunde, bei der die Schüler die Auszubildenden und Berufserfahrenen direkt ansprechen konnten.

In Kleingruppen könne "sehr produktiv gearbeitet" werden, zumal in der Sache mehr in die Tiefe gegangen werde könne, meint der zuständige Lehrer Andreas Lindörfer und schlussfolgert: "Das ist sehr gewinnbringend."

Während des ganzen Vormittags zeigten sich die Schüler der Ebhausener Schule sehr interessiert, zuweilen auch begeistert, vor allem dann, wenn sie selbst Hand anlegen durften. Schließlich stellte der Azubi-Tag eine praxisorientierte Abwechslung zum sonst üblichen Schulalltag dar. Der Azubi-Tag an der Lindenrain-Schule in Ebhausen fand nach 2018 zum zweiten Mal statt.

Andreas Lindörfer, der als Beauftragter für Berufsorientierung für die Organisierung des Azubi-Tages zuständig war, berücksichtigte bei der Planung die Wünsche der Schüler, die zuvor auf Wunschzetteln jeweils fünf Workshops notiert hatten, an denen sie gerne teilnehmen wollten. Während der ganzen Organisiationsphase hätten die Wünsche der Zehntklässler höchste Priorität gehabt, da sie der möglichen Aufnahme einer Ausbildung am nächsten stünden, erklärte Lindörfer. "Bei den neunten und zehnten Klassen konnten wir auch alle Schülerwünsche erfüllen, bei den Siebenern und Achtern immerhin drei Viertel aller geäußerten Schülerwünsche", sagt Lindörfer. "Dass die Schüler sicht selbst Betriebe aussuchen durften, ist für sie sehr motivierend", bemerkt Schulleiter Fröhlich.

Der Azubi-Tag wurde im Übrigen auch von vielen Mitarbeitern der anwesenden Unternehmen positiv bewertet. So findet es Kim Seeger von der Nagolder Firma Digel "sehr gut, dass die Schülerinnen und Schüler Eindrücke von den unterschiedlichsten Unternehmen aufschnappen können". Sie vertrat an dem Tag die Firma Digel gemeinsam mit Johannes Teufel. Er sieht es positiv, dass die Schüler bei dem Azubi-Tag die Vielfalt von kaufmännischen und handwerklichen Berufen kennenlernen: "Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten."

"Uns ist nicht nur die Fachlichkeit wichtig. Wichtig für uns sind auch Schlüsselqualifikationen", sagt der Schulleiter der Lindenrain-Schule und ergänzt: "Das ist auch das, was sich die Betriebe seit vielen Jahren wünschen." Einziges Manko: "Die sozialen Berufe, insbesondere der Pflege, haben gefehlt", gesteht Lindörfer. "Das wollen wir für das nächste Jahr in Angriff nehmen", fügt er hinzu.

Einen großen Schritt in diese Richtung hat die Gemeinschaftsschule auch schon gemacht. So wurde in diesem Kalenderjahr ein verpflichtendes Sozialpraktikum für die Siebtklässler eingeführt. "Das läuft bislang ganz erfolgreich", findet Lindörfer.

Für die Schüler der Klassenstufen fünf und sechs gab es an dem Azubi-Tag auch spannende Einblicke in das Berufsleben erwachsener Menschen. Bei den Unterstufenklassen stellten allerdings nicht die anwesenden Unternehmen, sondern Schülereltern ihre Berufe vor – vom Beruf des Berufskraftfahrers, über den des Erziehers, bis hin zur Tätigkeit der Krankschwester konnten auch die Fünfer und Sechser schon einmal mit Zukunftsgedanken spielen.

Fotostrecke
Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.