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Ebhausen Neue Pläne für einen Anbau

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Der Ebhauser Kindergarten in der Tulpenstraße soll mit einem Anbau vergrößert werden. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Gleich in seiner ersten Arbeitssitzung musste sich der neu gewählte Ebhauser Gemeinderat mit einem dicken Brocken in Sachen Kindergärten beschäftigen. Mittelfristig muss wohl eine knappe Million Euro investiert werden, um den Bedarf für die Ganztagesbetreuung der unter dreijährigen Kinder zu decken.

Ebhausen. Bereits bei der Kindergartenbedarfsplanung hatte die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass man in Ebhausen zusätzliche Kindergarten- und Kleinkindplätze schaffen müsse. Inzwischen wurden verschiedene Optionen geprüft, doch nachdem es nicht möglich sei, eine Kleinkindgruppe in den Räumlichkeiten der Marktstraße 6-8 unterzubringen, schlägt die Verwaltung als Übergangslösung vor, eine U3-Gruppe mit fünf Plätzen in den bisherigen Horträumlichkeiten einzurichten.

Grundstück ist bereits im Besitz der Gemeinde

Gleichzeitig denkt man im Rathaus jedoch an einen Anbau beim Evangelischen Kindergarten in der Tulpenstraße, in dem bis zu zwei Ganztagesgruppen mit je zehn Plätzen im U3-Bereich untergebracht werden könnten. Da die Gemeinde in diesem Bereich bereits das Grundstück besitzt, hält man den Standort für geeignet.

Unterm Strich könnten sich die Kosten für diese Lösung allerdings auf rund 960 000 Euro summieren, und von der Verwaltung wird die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Gemeinde, Träger, Personal und Eltern vorgeschlagen, um die Details einer Planung auszuarbeiten.

"Wir brauchen zusätzliche Räume", ließ Bürgermeister Volker Schuler keinen Zweifel am Bedarf, auch wenn er jetzt selbst noch nicht wisse, wo die erforderlichen Mittel herkommen sollen. Perspektivisch müsse man sich in Ebhausen zudem Gedanken über einen Waldkindergarten machen, ist der Rathauschef überzeugt.

"Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich die Vorlage gesehen habe", erklärte BWG-Rat Thomas Wiedmaier, zumal er befürchte, dass es nicht bei einer Million bleiben wird. Außerdem habe man in der Vergangenheit immer vom demografischen Wandel gesprochen – "und jetzt kommen wieder mehr Kinder", staunte Wiedmaier. Bernd Krebs (BWG) sprach in seinem Statement von "Kaffeesatzleserei", denn man könne ja für einen Anbau im Kleinkindbereich nicht vom heutigen Bedarf ausgehen.

"Das ist derzeit der Trend"

Wie Volker Schuler erwiderte, gebe es eine Pflicht zur Aufnahme der U3-Kinder, und außerdem sei eben auch die Nachfrage nach Ganztagesplätzen für die unter Dreijährigen vorhanden. "Das ist derzeit der Trend", so der Bürgermeister.

Doch habe man ja noch Zeit, die Entwicklung weiter zu beobachten, bevor eventuell gebaut werde. In der anschließenden Abstimmung enthielten sich Simone Viehweg und Thomas Wiedmaier der Stimme, die übrigen Mitglieder stimmten den Planungen zum Anbau von zwei U3-Ganztagesgruppen zu.

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