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Ebhausen Neue Perspektiven für die Ortsteile

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Für die Ortsmitte in Wenden sollen Pläne für eine Innenentwicklung erarbeitet werden.Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Ebhausen. Das Thema Innenentwicklung in den Ortsteilen beschäftigte den Ebhauser Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Vordringlich soll die Entwicklung der Ortsmitte in Wenden angegangen werden, weil es dort relativ viele leerstehende und ungenutzte Gebäude gibt.

Bei einer Enthaltung stimmte das Gremium in dieser Woche zu, die Wüstenrot Städtebau GmbH mit der Planung einer künftigen Innenentwicklung zu beauftragen. "Wir haben das schon länger auf der Agenda", erklärte Bürgermeister Volker Schuler. Die Konzeption für Wenden soll jetzt den Auftakt bilden, während die Ortsteile Ebershardt und Rotfelden folgen sollen.

Wie aus der Verwaltungsvorlage hervorgeht, soll es in Wenden vermieden werden, dass der Ortskern sukzessive verkommt – "und nur noch die Fassade mehr oder weniger freundlich lächelt". Dieser Entwicklung möchte man im Rathaus gegensteuern, und im Zuge des Planungsprozesses mit den Eigentümern ins Gespräch kommen. Ziel ist es, für jedes der aktuell ungenutzten Gebäude einen Fahrplan für die künftige Nutzung zu entwickeln. Dies könne eine Sanierung durch den Eigentümer sein, der Verkauf an einen Privatmann oder die Gemeinde oder auch ein Abbruch mit anschließender Neubebauung. Jeder Einzelfall soll genau untersucht werden, wobei die aktuellen Eigentümer intensiv eingebunden sein sollen. Hinzu kommt der Bereich beim Feuerwehrgerätehaus, der nach einem Gebäudeerwerb neue Perspektiven biete. Mit einem Bebauungsplan könnte dieses Gebiet neu geordnet und strukturiert werden.

Nicht jeder Gemeinderat konnte sich in der aktuellen Situation auf Anhieb mit dem Planungsauftrag anfreunden. "Ist das jetzt der richtige Zeitpunkt, um das anzugehen", fragte sich BWG-Rat Albrecht Scheel mit Blick auf die "unsicheren Zeiten in dieser Sonder-Situation". Mit dem Hinweis, "wir haben nicht im Lotto gewonnen und haben auch keine Mega-Rücklagen", plädierte Thomas Wiedmaier (BWG) dafür, jetzt lieber erst noch abzuwarten.

Von einer "extrem alten Bausubstanz" sprach Bernd Krebs (BWG), und da sei es nur noch eine Frage der Zeit, "bis die Häuser zusammenbrechen". Deshalb müsse in der Ortsmitte von Wenden nach Möglichkeiten für eine Innenentwicklung gesucht werden. Von einem "dicken Brett", das man da jetzt bohren wolle, sprach Wendens Ortsvorsteher Immanuel Deuble. Auch er wusste, dass die Fassaden über den tatsächlichen Zustand der Gebäude hinwegtäuschen. Doch sei es eben heute nicht mehr üblich, dass die landwirtschaftlichen Anwesen von den Kindern übernommen werden. Und so bezeichnet er es jetzt als Aufgabe der Gemeinde, die Innenentwicklung voranzutreiben. Wenn man in diesem Bereich ein paar Sachen auf den Weg bringen könne, wäre das eine positive Entwicklung, so Deuble.

Wie Bürgermeister Schuler mit Blick auf die Bedenken erwiderte, "ist jetzt der optimale Zeitpunkt, um dieses Projekt vorzubereiten". Seiner Ansicht nach brauche man eine Grundlage, um dann schnell reagieren zu können, wenn beispielsweise nach der Krise mögliche Fördermittel fließen.

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