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Ebhausen Neue digitale Zeiten in der Schule

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Wenn der Anbau der Lindenrain-Schule fertig ist, sollen auch die neuen Räume mit Whiteboards ausgestattet sein. Foto: Faust Foto: Schwarzwälder Bote

Im April hatte sich der Gemeinderat Ebhausen mit dem Thema Medienentwicklungsplan für die Lindenrain-Schule befasst. Bei der jüngsten Sitzung stellten nun Lehrer der Schule konkrete Pläne und Forderungen vor.

Ebhausen. Zu den Forderungen gehöre unter anderem, dass man in diesem Jahr noch alle Lehrkräfte mit mobilen Endgeräten ausstatten wolle. René Hädelt, Lehrer und Digitalisierungsbeauftragter der Schule, erläuterte bei seinem Vortrag, dass die Anschaffung der Ipads für das Kollegium deshalb notwendig sei, da man "sonst die Räume im Neubau nicht effektiv nutzen kann". In den Klassenräumen würden Whiteboards mit Apple TV installiert. Um diese nutzen zu können, brauche jeder Lehrer ein kompatibles Gerät.

"Wir haben eine sehr junge Generation an Lehrern, die damit zurechtkommen werden"

Ziel seien interaktive Arbeitsmaterialien und eine gute Vernetzung der Lehrer untereinander. Ipads sollten es auch deshalb sein, da das Land Apple bevorzuge und auch Schulungen nur selten mit anderen Geräten durchgeführt werden. "Wir haben eine sehr junge Generation an Lehrern, die damit zurechtkommen werden", so Konrektor Ralf Heinrich.

Zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 sollen dann ebenso die acht neuen Räume im Anbau mit Whiteboards ausgestattet sein. Bis 2023 sollten, so Hädelt, dann auch die alten Räume nachgerüstet werden. Allerdings dann mit integriertem Apple TV, da sonst weitere angeschafft werden müssten. Bis 2023 wäre es aus Sicht der Schule sinnvoll, jeweils einen Klassensatz von 25 Geräten anzuschaffen. "Das Schulbuch könnte dann mit Web-Inhalten verknüpft werden. Andere Arbeitsgeräte könnten dann wegfallen", so Hädelt, der hinzufügte, dass der richtige Umgang mit solchen Geräten später im Berufsleben und in der Arbeitswelt gefordert sei.

Gemeinderat Albert Scheel brachte seine Angst zum Ausdruck, dass "das Kulturgut Handschrift" völlig untergehe und das Schreiben mit Stift und Papier vernachlässigt würde. "Gerade in der Grundschule", so Scheel. "Die Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie sich nicht nur auf die Geräte verlässt, sondern auf fundiertes Wissen." Heinrich erwiderte, dass der Einsatz von Tablets nur ein Medium unter vielen sei und die Handschrift und die Rechtschreibung ebenso noch in der Schule ihren Platz haben.

Ratskollege Immanuel Deuble sprach sich dafür aus, dass die Schule auf dem neuesten Stand sein sollte. "Wir müssen da Schritt halten." Deuble wollte aber wissen, was das alles kosten würde und ob es Zuschüsse gibt. Bürgermeister Volker Schuler schätzte hier die Gesamtkosten auf etwa 100 000 Euro, wobei einiges davon im Anbau der Schule drin sei. Zuschüsse könne es über den "Digitalpakt Schule" geben. Dafür sei der Medienentwicklungsplan eine Voraussetzung.

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