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Ebhausen Gemeinde als gutes Vorbild

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Die Gemeinde Ebhausen will sich sich erneut für den European Energy Award zertifizieren lassen. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder-Bote

Ebhausen. Die Themen Klimaschutz und Energieeinsparung werden in Ebhausen seit Jahren groß geschrieben – und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern.

In dieser Woche legte die Verwaltung dem Gemeinderat ihr energiepolitisches Arbeitsprogramm für 2018 vor – das unter anderem eine neuerliche Zertifizierung als European Energy Award-Kommune vorsieht. Wie Daniela Schweikardt den Räten berichtete, arbeite die Gemeinde Ebhausen mit der Teilnahme am European Energy Award EEA bereits seit 2011 systematisch an Verbesserungen in den Bereichen Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energien.

So erfolgte die erste EEA-Auszeichnung als europäische Energie- und Klimaschutzkommune 2011, und 2014 folgte eine Rezertifizierung. Im kommenden Jahr will man sich erneut um eine Auszeichnung bewerben. Und das ist mit einem besonderen Anreiz verbunden: Bei der letzten internen Beurteilung stand die Gemeinde in Sachen EEA-Ranking bei 71,6 Prozent – und ab 75 Prozent winkt eine Auszeichnung in Gold, die bislang erst neun Gemeinden in Baden-Württemberg erreicht haben.

Ausstattung mit LED-Beleuchtung

An konkreten Maßnahmen in Ebhausen und den Ortsteilen besteht zudem kein Mangel. Wie Daniela Schweikardt erläuterte, sollen vor allem beim Um- und Erweiterungsbau der Lindenrainschule EEA-Aspekte berücksichtigt werden, ebenso bei der Erweiterung des Kindergartens in Rotfelden. Zu den denkbaren Maßnahmen gehören eine Ausstattung mit LED-Beleuchtung sowie der Einsatz von wassersparenden Wasserhähnen und Toilettenspülungen, aber auch nachhaltige Wärmelösungen. Zudem ist im kommenden Jahr eine Komplettumstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik vorgesehen – aber geprüft werden soll auch, wo der Einsatz weiterer Photovoltaik-Anlagen Sinn macht. Weiter geht daneben die Suche nach Einsparpotenzialen in den gemeindeeigenen Liegenschaften und geplant ist eine energetische Weiterbildung der Haumeister. Geprüft werden soll mit Blick auf die hohe Akzeptanz des Bürgerautos in der Bevölkerung die Anschaffung eines zweiten E-Cars. Als weiterer Maßnahme stimmte der Gemeinderat der Verlängerung des Förderprogramms Klimaschutz Ebhausen für weitere zwei Jahre zu.

Wie Bürgermeister Volker Schuler zum energiepolitischen Arbeitsprogramm anmerkt, sind Klimaschutz und Energieeinsparung eine Daueraufgabe der Gemeinde. "Außerdem sehe ich die Gemeinde da in einer Vorreiterrolle", macht der Rathauschef deutlich. Allerdings müsse man auch die Bürger für diese Themen motivieren.

Ein dickes Lob aus den Reihen des Gemeinderats für die Arbeit von Daniela Schweikardt in diesem Bereich gab es von BWG-Rat Albrecht Scheel. "Wir sind da schon relativ weit, und die Gemeinde geht hier mit gutem Beispiel voran", so Scheel.

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