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Ebhausen Der lange Weg von der Quelle in die Flasche

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16 muntere und neugierige Kinder trafen sich am sogenannten TRIAS-Stein in Rotfelden zum Sommerferienprogramm des Heimat- und Kulturvereins Rotfelden. Der hatte sich in diesem Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen: ein Besuch bei Teinacher. Entsprechend groß war das Interesse.

Ebhausen-Rotfelden. In Bad Teinach wurde die Gruppe zusammen mit ihren Betreuern vom Heimatverein von zwei engagierten Mitarbeitern der Firma Mineralbrunnen Teinach begrüßt. Bei bestem Wetter machten sich alle gemeinsam zu Fuß durch den Kurgarten auf – vorbei am berühmten Hirsch, am Wasserrad und der Thermalquelle entlang bis hinunter zu einem der vielen Quellhäuschen im Teinachtal.

Zunächst sollten nämlich alle erst einmal mit eigenen Augen sehen, woher denn das Wasser für den Teinacher Sprudel überhaupt kommt. Nebenbei erfuhren die Kinder altersgerecht und anhand vieler Beispiele den Unterschied zwischen Mineralwasser, Heilwasser, Thermalwasser und dem normalen Trinkwasser aus dem Wasserhahn.

Die Kinder mitsamt den Erwachsenen staunten zum Beispiel nicht schlecht, dass ein Regentropfen schon bis zu 50 Jahre durch das Gestein unterwegs gewesen ist, bis es schließlich als Mineralwasser wieder durch Pumpen nach oben befördert und dann als Mineralwasser in Flaschen abgefüllt wird. Im Quellhäuschen durften alle tatsächlich direkt aus dem Hahn an der Pumpe das Mineralwasser aus rund 40 Meter Tiefe probieren. Dies ließ sich natürlich niemand zweimal sagen und es wurde eifrig getrunken und getestet.

Auf dem Rückweg zum Produktionsstandort wartete schon das zweite Highlight hinter verschlossenen Türen: In der sogenannten Stollen-Quelle duften alle in den langen Stollengang hinein gehen und staunen, wo das Leitungswasser von Teinacher, das zum Beispiel zum Spülen der Flaschen benötigt wird, aus langen Steingängen herausströmte.

Nachdem nun alle wussten, wo das Wasser herkommt, wollten die Kinder natürlich noch erfahren, wie denn nun das Mineralwasser den Weg in die Flasche findet. Im Show-Room von Teinacher konnten sich alle anhand eines 3-D-Films einen direkten Einblick davon verschaffen, um im Anschluss dann in Wirklichkeit die Flaschen in Sekundenbruchteilen hinter einer großen Glasscheibe vorbeiflitzen zu sehen.

Doch eines wollte sich keiner zum Abschluss entgehen lassen: die verschiedenen Getränke aus Bad Teinach dann auch tatsächlich zu probieren. Bei der Rückfahrt nach Rotfelden waren sich alle einig: das frühe Aufstehen in den Ferien hat sich mehr als gelohnt.

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