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Ebhausen Baufläche effizienter nutzen

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Ebhausen. Einen breiten Raum nahm das Thema "flächensparendes Bauen" in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Ebhausen ein. Gerade in Zeiten mit neuen Wohngebieten und guter Nachfrage nach gewerblichen Bauplätzen müsse es das Ziel einer Gemeinde sein, den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten. Dazu müssten die bestehenden Flächen effektiver genutzt und die Innenentwicklung vorangetrieben werden. Die Verwaltung hat dazu Vorschläge unterbreitet, wie Baulandbörse, Vermarktungskonzepte für leer stehende Gebäude in der Ortsmitte oder dem Angebot von Seniorenwohnungen, um den Wechsel aus dem großen Haus für Alleinstehende attraktiver zu machen. Ein wesentlicher Diskussionspunkt war die Begrenzung der Bauplatzgrößen und die Dauer des Baugebotes. Im gewerblichen Bereich wird künftig vermehr Wert darauf gelegt, dass Flächen effizienter genutzt werden,wie zum Beispiel bei den Standorten für Stellplätze oder dass Verwaltungsbereiche sich nicht im Erdgeschoss befinden müssen.

Für das aktuell erschlossene Baugebiet wurden neue Bauplatzpreise festgelegt, nachdem die Preisentwicklung im Tiefbau eine Erhöhung unumgänglich gemacht habe. Künftig wird der Bauplatz in Rotfelden 180 Euro als Basispreis kosten. Davon gehen aber verschiedene Rabatte für Kinder, Einheimische und flächensparendes Bauen ab. Einen Zuschlag wird es künftig für die "Top-Plätze" im Baugebiet geben. Bei den festgelegtem Preis in Rotfelden handele es sich um einen Selbstkostenpreis. Erlöse daraus erziele die Gemeinde nicht.

Mit dem Baugebiet "Nagoldtalblick" in Ebhausen, den Baugebiet "Brühl" in Ebershardt und den Baugebieten "Unteres Feld II" und "Weiherweg" in Wenden wurden nach dem Paragraf 13b vier Baugebiete mit einem Hektar beschlossen. Im Grundsatz möchte die Gemeinde ein allen Ortsteilen ein Baugebiet ausweisen und zeitnah bebauen und jeweils ein Reservegebiet beschließen. Das Gremium folgte der Verwaltung unter Berücksichtigung der jeweiligen Besonderheiten der Gebiete. So wurde der Umfang beim Gebiet "Nagoldtalblick" aufgrund ökologischer Überlegungen reduziert; beim "Brühl" erfolgte eine Veränderung um der Landwirtschaft Rechnung zu tragen.

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