Burger und Kumru dominieren die Karte des Stuttgarter Imbiss „Eat a Cut“ . Nun hat auch eine Niederlassung in Schwenningen eröffnet – wir haben sie uns einmal angeschaut.
Eine neue Street-Food-Variante aus der türkischen Stadt Izmir wird auch in Deutschland immer beliebter – Kumru. Auch in Schwenningen gibt es diesen neuen Trend inzwischen – im neu eröffneten Burgerimbiss „Eat a Cut“ in der Jahnstraße. Was das Kumru so besonders macht und was das Restaurant sonst noch zu bieten hat – wir haben nachgefragt.
Noch sind die Tische des neu eröffneten Burgerladens leer, nur die Mitarbeiter huschen in schwarzen „Eat a Cut“-T-Shirts hin und her und treffen die letzten Vorbereitungen für hungrige Studenten zur Mittagszeit. Der Ansturm komme erst zum Mittagessen, bestätigt Yunus Emre Berberoglu, der Inhaber des „Eat a Cut“.
Den Anfang habe das Lokal vor drei Jahren genommen, berichtet Berberoglu. Damals habe er beim ursprünglichen „Eat a Cut“ in Stuttgart gegessen und war sogleich von deren Konzept überzeugt.
Mit dem Gedanken sich selbstständig zu machen, spiele er auch schon seit einigen Jahren. Mit der Unterstützung seiner Familie im Rücken sei ihm die Entscheidung leicht gefallen, ein Franchise des Burger-Imbisses aufzumachen.
Anstatt jedoch eine Filiale in seiner Heimatstadt Rottweil aufzumachen, habe er sich für Villingen-Schwenningen entschieden. „Es ist halt eine Studentenstadt“, begründet er seine Entscheidung.
Ein übergroßes „Eat a Cut“-Graffiti
Monate der Planung und Umbauten in der Jahnstraße folgten. Dunkle Farbtöne vermischen sich nun mit Holzoptik-Tischen, der Blickfang ist allerdings ein übergroßes „Eat a Cut“-Graffiti an der Wand. Durch die große Bestelltheke erhält sich der Imbiss seinen Street-Food-Charakter.
Natürlich könne man gerne im Restaurant essen, aber es sei eben auch kein Problem, das Fast-Food einfach mitzunehmen oder auf dem Weg zur nächsten Station zu essen, erläutert der 23-Jährige.
Pommes und Fingerfood wie Mozzarella-Sticks und verschiedene Chicken-Bites stehen auf der Karte des „Eat a Cut“. Die Hauptattraktion sind allerdings die Burger. Aus 16 verschiedenen können die Gäste des Imbisses auswählen – vom klassischen Hamburger bis hin zu dem ausgefallenen Hawaii-Burger mit Ananasscheibe und Curry.
Das gesmashte Beef-Patty könne für einen Euro Aufpreis durch „Crispy Chicken“ ausgetauscht werden. Für Vegetarier gebe es außerdem ein Gemüse-Patty, eine vegane Variante stünde allerdings noch nicht auf der Karte, meint der Inhaber. Diese solle aber noch kommen.
Die türkische Spezialität Kumru
Auch die türkische Spezialität Kumru käme bei den Gästen gut an, berichtet Berberoglu. Kumru ist eine Art Sandwich, das aus der Stadt Izmir an der Ägäisküste stammt. Das klassische Kumru im „Eat a Cut“ besteht aus dünn geschnittener, gebratener Wurst, zusätzlich mit der Knoblauchwurst Sucuk, Käse und Tomaten.
„Vom Kumru bin ich fest überzeugt“, erzählt der 23-Jährige lachend. Am beste schmecke ihm das Filly-Kumru mit Doppelkäse, drei verschiedenen Soßen, Röstzwiebeln und Beef-Bacon. Damit auch Muslime in dem Imbiss essen könnten, sei alles Halal und es gebe kein Schweinefleisch, führt er aus – so auch der Beef-Bacon. Bei allen Zutaten werde zudem Wert auf Regionalität und Frische gelegt.
Die „Eat a Cut“-Soße und die Höllenfeuersoße
Doch nicht nur das Kumru zeichnet das „Eat a Cut“ aus – neben einigen Soßen wie der hauseigenen Burgersoße, der „Eat a Cut“-Soße, gebe es noch die Höllenfeuersoße. Etwa 200 000 Scoville habe diese, erklärt Berberoglu und meint schmunzelnd: Beim Probieren sei auch er „ganz schön ins Schwitzen gekommen“.
Doch egal, ob scharf oder nicht, Kumru oder Burger – Gäste können über die Theke direkt zuschauen, wie ihr Fast-Food auf den großen Edelstahl-Grillen frisch zubereitet wird, es dann mitnehmen oder direkt vor Ort essen.
Burgerimbiss „Eat a Cut“
Die Öffnungszeiten
sind Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag von 11 bis 21 Uhr und Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr. Am Montag ist Ruhetag.