Foto: dpa/Christoph Schmidt

140 Südwest-Kommunen haben sich an der Klimaschutz-Aktion „Earth Hour“ beteiligt. Unter anderem gingen am Stuttgarter Fernsehturm und am Turmberg in Karlsruhe die Lichter aus.

Stuttgart - Als Zeichen für den Klimaschutz ist an zig Orten in Baden-Württemberg am Samstag das Licht ausgegangen oder gar nicht erst eingeschaltet worden. In Stuttgart etwa wurde die Beleuchtung am Kunstmuseum am Schlossplatz und am Fernsehturm ausgeknipst. Auch Kirchen, Brunnen, das Alte Schloss und das Landesmuseum in der Landeshauptstadt sollten dunkel bleiben. In Karlsruhe sollten die Lichter unter anderem am Turmberg, am Naturkundemuseum und bei den Stadtwerken ausgehen. Insgesamt wollten sich nach Angaben der Organisatoren mehr als 140 Südwest-Kommunen an der Klimaschutz-Aktion „Earth Hour“ beteiligen, darunter neben großen Städten auch viele kleinere Gemeinden in verschiedenen Landkreisen.

Mit der „Earth Hour“ will die Umweltstiftung WWF auf die Bedrohungen in Folge des Klimawandels aufmerksam machen. Rund um den Globus soll eine Stunde lang das Licht ausgeschaltet werden. Gut ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl wolle man die Aktion auch als Forderung an die Politik verstanden wissen, sagte ein WWF-Sprecher. Die Idee zur „Earth Hour“ war erstmals vor 14 Jahren in Australien aufgekommen.

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