Stellvertretend für zwei weitere neue Ladesäulen in den Teilorten Märkt und Otterbach wurde die Dritte im Bunde in Ötlingen feierlich eingeweiht.
Großer Bahnhof rings um die neue E-Doppelladestation bei der Mehrzweckhalle Ötlingen: Oberbürgermeisterin Diana Stöcker, Bürgermeister Lorenz Wehrle aus Weil am Rhein, weitere Vertreter der Verwaltung, die Ortsvorsteher von Märkt und Ötlingen und Vertreter des Energie-Versorgers Naturenergie hatten Grund zum Feiern: Stellvertretend für zwei weitere neue Ladesäulen in Märkt und Otterbach wurde nun die Dritte im Bunde, diejenige in Ötlingen, feierlich eingeweiht.
Kommunalbetreuer Roman Gayer von Naturenergie übernahm das Wort und sagte: „Nun sind im ländlichen Bereich von Weil am Rhein drei neue Ladestationen für Elektroautos verfügbar“.
Er dankte den operativen Verwaltungskräften in Weil/Rhein für die unkomplizierte Zusammenarbeit und den Ortschaftsräten, die für das Projekt „die Hand gehoben“ hätten. Klimaschonend käme die Energie der Säule aus Wasserkraft. Auch Nutzer, die nicht bei Naturenergie registriert seien, können über ihren Ladechip auftanken.
Die Installation einer weiteren Säule in Friedlingen sei noch in Abklärung. Weiterhin wird es zeitnah auch vier Schnell-Ladesäulen in der Innenstadt geben, die in der Nähe des Berliner Platzes an der Danziger Straße aufgestellt werden. Diese Ladesäulen dienen zur Aufladung mit Gleichstrom (DC) mit 50 Kilowatt je Ladepunkt.
Aufwertung der E-Mobilität auf dem Land
Bürgermeister Lorenz Wehrle freute sich über die Einweihung der Ladesäule „über den Wolken von Ötlingen“. Auch auf dem Lande soll sich nunmehr die E-Mobilität aufbauen. Die Finanzierung erfolgte zum großen Teil per Förderung durch das Land. Für die Stadt Weil/Rhein ergibt sich ein „Nullsummenspiel“, da idealerweise durch die Verpachtung an Naturenergie Einnahmen generiert werden.
Durch die Pachteinnahmen seien die Kosten der Ladesäulen in maximal fünf Jahren amortisiert. Hausherr und Ortsvorsteher von Ötlingen , Johannes Maier, freute sich ebenfalls über die Aufwertung der E-Mobilität in Ötlingen und sagte amüsiert: „Unser Standort ist sowieso attraktiv“. Es sei erfreulich, daß durch die Förderung keine Kosten für Ötlingen entstanden seien. Er ergänzte: „Für Umweltschutz stehen wir immer zur Verfügung“.
„Zukunftsweisender Markstein
Die zwei weiteren neuen Ladesäulen stehen am Ortseingang von Otterbach (Holzmattenweg) und an der Rheinstraße in Märkt. Während die Ladestationen in Märkt und Ötlingen schon erfolgreich gestartet sind, steht die Bereitstellung in Otterbach zeitnah bevor. Märkts Ortsvorsteher Stefan Hofmann war ebenfalls hocherfreut über die neue E-Säule. Er schmunzelte: „Sie steht direkt neben der Wirtschaft, da kann man gerne mal während des Tankens kurz einkehren“. Er befürwortet, dass „kleine Gemeinden nicht abgehängt werden“, die Aufstellung der Säule sei ein „zukunftsweisender Markstein“ für Märkt.
Oberbürgermeisterin Diana Stöcker freute sich aus ähnlichem Grund: Die vier Schnell-Ladesäulen in der Innenstadt können für den Nutzer idealerweise ebenfalls zum gelegentlichen Einkauf in der Innenstadt verwendet werden.
Lorenz Wehrle verwies ferner auf das neue Parkleitsystem in Ötlingen, wonach die Hauptstraße von den zahlreichen Ausflüglern künftig nicht mehr zugeparkt werden soll. Deutliche Hinweisschilder verwiesen jetzt auf die Möglichkeit des Parkens bei der Mehrzweckhalle.