Die Sozialstation in Rottweil investiert in de Zukunft. Das ist geplant.
Die Sozialstation Rottweil investiert kräftig in die Zukunft ihres Standorts in der Predigerstraße 1. Aktuell werden dort die alten Garagen abgebrochen, um Platz für neue Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für die künftige Elektroflotte zu schaffen. Insgesamt fließen rund 150 000 Euro in die Maßnahmen am Standort.
Geplant sind zusätzliche Stellplätze, Wallboxen für Elektromobilität sowie ein neuer Stromanschluss. Zusätzlich wird im Gebäude eine neue Pelletheizung installiert. Mit den Maßnahmen baut die Sozialstation Rottweil ihre Infrastruktur konsequent weiter aus und schafft die Voraussetzungen, um dem wachsenden Bedarf in Rottweil und Umgebung auch künftig gerecht zu werden.
Platz für Fuhrpark
„Wir wollen die Angebote der Sozialstation Rottweil kontinuierlich ausbauen. Dafür brauchen wir nicht nur engagierte Mitarbeitende, sondern auch die passende Infrastruktur. Ein wichtiger Schritt ist deshalb, ausreichend Platz für unseren wachsenden Fuhrpark zu schaffen“, erklärt Geschäftsführer Andreas Bronner.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Thema Nachhaltigkeit. Der Fuhrpark der Sozialstation Rottweil soll im Herbst 2026 vollständig auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Die neuen Stellplätze mit Wallboxen und der bereits verlegte Stromanschluss bilden dafür die technische Grundlage.
Neue Pelletsheizung
Auch der Gebäudebestand wird zukunftsfähig gemacht: Der Gesellschafter der Sozialstation Rottweil, die katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz, installiert zusätzlich eine neue Pelletheizung für das Gebäude in der Predigerstraße 1. Damit wird der Standort nicht nur funktional erweitert, sondern auch energetisch modernisiert.
Die Sozialstation Rottweil ist ein fester Bestandteil der pflegerischen Versorgung in der Region. Am Standort arbeiten derzeit rund 30 Mitarbeitende. Aktuell werden mit rund zehn Fahrzeugen etwa 180 Klienten im Einzugsgebiet Rottweil, Dietingen und Wellendingen versorgt. Hinzu kommen rund 500 weitere Pflegebedürftige, die ausschließlich durch Angehörige versorgt werden, für die im Rahmen der Pflegeversicherung Qualitätsberatungsbesuche erbracht werden.
Die Sozialstation Rottweil besteht seit dem Jahr 1978. Gegründet wurde sie damals durch die katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz Rottweil. Seit 2021 gehört sie zur Sozialstation Raum Oberndorf gGmbH. Diese ist Trägergesellschaft der Sozialstation Oberndorf, der Tagespflege Haus Garni und seit 2021 auch der Sozialstation Rottweil. Insgesamt werden in allen Einrichtungen rund 1500 Klienten im Landkreis Rottweil von rund 110 Mitarbeitenden in der ambulanten und teilstationären Versorgung betreut.
Mit den Investitionen setzt die Sozialstation Rottweil ein klares Zeichen: Pflege braucht verlässliche Strukturen, moderne Technik und eine Infrastruktur, die mit den Anforderungen der Zukunft mitwächst.