Offenburger Einsatzkräfte mussten am Donnerstag zu einem schweren Fahrzeugbrand ausrücken – eine Spezialfirma übernahm schließlich.
Die Einsatzkräfte waren kurz vor 8 Uhr am Donnerstagmorgen in die Straße Am Kesselhaus in Offenburg alarmiert worden. Aus einem mit einer Ladesäule verbundenen Renault Zoe stieg dichter schwarzer Rauch auf, heißt es in einer Mitteilung der Offenburger Feuerwehr.
Kurz nach Eintreffen des Löschfahrzeugs zündeten die Brandgase durch und setzten Teile der Innenausstattung in Brand. Atemschutzträger löschten den Fahrzeugbrand und kühlten die 400-Volt-Energiezellen des Kleinwagens.
Eine Notabschaltung des Ladebetriebs und das Trennen der Stromversorgung zur Säule unterbrach die Spannungsversorgung. Der Abwasserzweckverband veranlasste das Auffangen des verunreinigten Löschwassers.
Ein auf die Bergung von Hochvoltfahrzeugen spezialisierter Abschleppdienst übernahm den noch immer spannungsführenden Kleinwagen und überwachte den mehrere Stunden dauernden Zersetzungs- und Abklingvorgang in den Batteriezellen, so die Mitteilung.
Die Besitzerin des je in Flammen stehenden Fahrzeugs erlitt laut Feuerwehr einen gehörigen Schrecken, bliebt aber unverletzt. Über die Schadenhöhe oder Brandursache kann die Feuerwehr keine Aussagen machen.