Althengstett bekommt flächendeckend einen Breitbandausbau. Foto: © Summit Art Creations - stock.adobe.com/Computer software evaluating website loading speed snugly.

Die Gemeinde Althengstett erhält vom Bund 250 000 Euro für Glasfaserverlegung. Der Zuschuss ermöglicht den Ausbau in Randbereichen außerhalb der Kernortschaften.

Der Breitbandausbau in der Region schreitet voran: Die Gemeinde Althengstett erhält eine Förderung in Höhe von 250 000 Euro vom Bund. Das teilen der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Mack und die SPD-Parteichefin Saskia Esken mit. Die Mittel sind aus dem Förderprogramm zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland.

 

„Der Zuschuss ermöglicht den flächendeckenden Breitbandausbau in Althengstett und sorgt damit für eine deutliche Verbesserung der digitalen Infrastruktur. Es ist der Schlüssel dafür, unsere Region zukunftsfähig aufzustellen. Schnelles Internet ist heute unverzichtbar und trägt zur Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger bei. Es stärkt die Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandort und ermöglicht es uns, den Anschluss an die digitale Welt zu halten“, sagt Mack.

Neue Chancen für Bürger und Unternehmen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken blickt ebenfalls positiv auf den Zuschussbescheid: „Der Breitbandausbau ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben für unsere Region und unser Land. Mit der Bundesförderung leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Althengstetterinnen und Althengstetter ans schnelle Internet angebunden sind.“ Damit eröffneten sich neue digitale Chancen für die Bürger ebenso wie für die Unternehmen, so Esken weiter: „Damit machen wir einen weiteren Schritt hin zu einer flächendeckenden digitalen Infrastruktur.“

Weitere Bereiche bedienen

Mit dem Zuschuss können zusätzlich Gebiete außerhalb der drei Kernortschaften Althengstett, Neuhengstett und Ottenbronn erschlossen werden, teilt das Büro Mack mit. Darüber freut sich Bürgermeister Rüdiger Klahm sehr. Denn: Innerhalb der Ortschaften nehme die Firma UGG (Unsere Grüne Glasfaser) GmbH & Co. KG einen eigenwirtschaftlichen Ausbau vor. „Doch außerhalb, beispielsweise beim Bauhof, den Sportheimen, der Kläranlage, den Aussiedlerhöfen, Bushaltestellen oder auch dem Haltepunkt für die Hermann-Hesse-Bahn, wird ein eigenwirtschaftlicher Ausbau aus Kostengründen nicht erfolgen. Hier können wir mit dem Zuschuss vom Bund weitere Bereiche bedienen und eine nahezu flächendeckende Versorgung mit Glasfaser ermöglichen“, sagte Klahm.

Die Gemeinde sei mit der Firma UGG aktuell in der Planung des Ausbaus, der voraussichtlich im Frühjahr 2025 starten soll.

Die UGG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Allianz AG und von Telefonica. „Durch die Förderung des Bundes und den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Firma UGG, die wir im Frühjahr 2024 für die Gemeinde gewinnen konnten, werden die Kosten für den Komplettausbau innerhalb des Gemeindegebietes bei maximal dem Eigenanteil aus dem hiesigen Förderprogramm liegen. Schneller und günstiger ist es kaum möglich, für eine Kommune unserer Größe einen solchen Komplettausbau zu realisieren“, so Klahm.