Die Gemeinde Dunningen will am südöstlichen Ortseingang zwischen der alten Bundesstraße 462 und der Daimlerstraße 1,6 Hektar Gewerbeflächen erschließen. Foto: Weisser

Der Dunninger Gemeinderat hat den Bebauungsplan Gewerbegebiet „Daimlerstraße – 1. Erweiterung“ mit einstimmigem Votum auf den Weg gebracht.

Das Plangebiet (1,6 Hektar) befindet sich am südöstlichen Ortsrand Dunningens zwischen der alten Bundesstraße 462 und der Daimlerstraße. Das Areal ist im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen.

 

Mit der Erweiterung kommt die Gemeinde dem seit Jahrzehnten in Dunningen ansässigem Unternehmen Bachleitner Technology GmbH entgegen. Die Firma kann auf dieser Fläche expandieren.

Zur Anwendung kommt das baurechtliche Regelverfahren. Ein Umweltbericht ist erforderlich. Das Gremium beschloss die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange und stellte den Vorentwurf des Bebauungsplans fest.

Rainer Christ vom Villinger Büro BIT Ingenieure hatte zuvor die Planung erläutert.

Vorteile für Seestraße

Die Verwaltung plädiere dafür, so Bürgermeister Peter Schumacher, den Ausbau der Daimlerstraße in Richtung Osten zu verlängern und die bisher schon als Schleichweg genutzte Verbindung zwischen der Verlängerung Daimlerstraße und der alten Bundesstraße als weitere Zufahrt auszubauen.

Dies brächte auch Vorteile für die Seestraße. Denn: Ein Teil des Zulieferverkehrs würde sich dann nicht mehr entlang der dortigen Wohnbebauung bewegen. „Da müssen wir abwarten, was die Behörden dazu sagen“, äußerte der Schultes.

„Auf der falschen Seite“

Auf Einwand von Ratsmitglied Dominik Wilbs („Der Gehweg ist auf der falschen Seite“) wird der Vorentwurf hinsichtlich des Gehwegs nochmals abgeändert. „Das war nicht clever“, schmunzelte Christ und räumte den kleinen Lapsus im Vorentwurf ohne große Umschweife und Ausreden ein, was dem Bürgermeister imponierte.

Ein Thema in der Diskussion war die gewünschte Gebäudehöhe (20 Meter) im Westteil. Gemeinderat Florian Haag hakte dazu nach. Bis Ende der Offenlegungsfrist soll der Planer in Erfahrung bringen, welche Gebäude und in welcher Höhe die Firma bauen will. Silos auf der gegenüberliegenden Seite der früheren Bundesstraße seien auch 20 Meter hoch, hieß es am Ratstisch.