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Dunningen Zeichen des Glaubens an verwunschenen Orten

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Startpunkt ist das Feldkreuz der Familie Schamberger. Foto: Merz Foto: Schwarzwälder Bote

Dunningen-Seedorf (rm). Die vom Kirchengemeinderat St. Georg angeregte Fahrradtour unter dem Motto "Mit dem Fahrrad durch Wald und Flur" am vergangenen Sonntagnachmittag wurde dank des idealen Wetter zu einem großen Erfolg.

Insgesamt 21 Teilnehmer begaben sich auf den deutlich ausgeschilderten zwölf Kilometer langen Weg auf der westlichen Gemarkungshälfte Seedorfs zu ausgesuchten sieben religiösen Kleindenkmälern.

Gestartet wurde, ausgerüstet mit einem Streckenplan und einem Quizfragebogen, am Wegkreuz der Familie Schamberger an der Eschach in der Nähe der Furtbrücke. Dieses Holzkreuz wurde von der Familie als Dank dafür erstellt, dass sie als Russlanddeutsche wieder in das Land ihrer Väter Deutschland zurückkehren konnten. Die zweite Station war beim Bildstöckle in romantischer Umgebung bei den Fischweihern im Gewann Dächerwiesen.

An der Kreisstraße Richtung Sulgen wurde Deckels Kreuz aufgesucht und durch den Wald in Richtung Heiligenbronn dann das versteckte, sogenannte Uhrmacherbildstöckle, wo einst laut Ortschronik ein Uhrmacher umgebracht wurde.

Viele Versionen über die Entstehung des Wolfskreuz gibt es, das ebenfalls im Gemeindewald zu finden ist. Außerplanmäßig konnten erfahrene Teilnehmer auch einen Abstecher zum "Muttergottesbild am Baum" am ehemaligen Wallfahrtsweg nach Heiligenbronn unternehmen. Das stets gepflegte und geschmückte Xaversbühl-Kreuz, auch Renzenkreuz genannt, sowie das Steinkreuz in den Weiherwiesen und zwei weitere am Haidenweg waren nach Plan anzusteuern.

Alle sieben Stationen waren sehr detailliert beschrieben und daraus konnten Hinweise für die Beantwortung der Quizfragen entnommen werden.

Zum Abschluss der Rallye zu den religiösen Kleindenkmäler, die für viele Teilnehmer mehr oder weniger unbekannt gewesen waren, saß man im Pfarrhaus bei Kaffee und Kuchen zusammen. Die meisten Quizfragen hatten Birgit und Uli Glatthaar gelöst, gefolgt von Claudia Werner und Christine Brack. Claudia Werner hatte zudem die Strecke in eineinhalb Stunden geschafft. Die Genannten durften sich als erste jeweils ein Produkt aus den Waren des fairen Handels aussuchen. Danach waren die übrigen Teilnehmer an der Reihe.

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