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Dunningen Wer den Schaden hat...

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Von Lothar Herzog Eschbronn-Mariazell. Einiges zum Schmunzeln hatten die Gemeinderäte, als Ratsmitglied Manfred Schmieder in der Sitzung über den mehrtägigen Besuch einer Eschbronner Delegation mit Altbürgermeister Siegfried Kammerer, Roland Flaig sowie Manfred und Gertrud Schmieder in der französischen Partnergemeinde Le Tholonet berichtete.

Die Eschbronnner waren dort überaus herzlich empfangen und bei jeder passenden Gelegenheit zum Essen eingeladen worden. Und weil die Häppchen und Schnittchen und sonstige Köstlichkeiten hervorragend mundeten und man die Gastgeber nicht enttäuschen und nichts übrig lassen wollte, wurde kalorienmäßig kräftig über die Stränge geschlagen. Innerhalb kurzer Zeit machte sich dies schon auf der Waage bemerkbar.

Denn als die siebenköpfige deutsch-französische Reisegruppe nach einer Stadtbesichtigung in Marseille zu den Autos gelangen wollte und im Parkhaus in den Lift stieg, blieb dieser nach einem kurzen Ruckler einfach stecken, obwohl er eigentlich für acht Personen zugelassen war.

So lustig das jetzt klingen mag, einigen der gefangenen Passagieren war aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse keineswegs zum Lachen zumute.

Als man über den Notruf im Fahrstuhl Hilfe holen wollte, in der Zentrale jedoch niemand in der Lage war herauszufinden, in welchem Fahrstuhl denn nun die Eschbronner feststeckten, kam sogar leichte Panik auf.

Ein kräftiger französischer Begleiter erkannte die Situation und es gelang ihm, die Tür des Fahrstuhls von innen aufzureißen. Zum Glück mussten die rund fünf Minuten gefangenen Schwarzwälder nur rund 30 Zentimeter Höhe überwinden, um ins Freie zu gelangen.

 
 

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